Mittwoch, 21. August 2013
WikiLeaks-Informant Bradley Manning ist zu 35 Jahren Haft verurteilt
"WikiLeaks-Informant Bradley Manning ist zu 35 Jahren Haft verurteilt", schreibt der Spiegel(1).
So oder ähnlich lauten auch alle weiteren Artikel zum Urteil über den ehemaligen US-Soldaten, der während seiner Dienstzeit brisante Informationen nach außen getragen hat.

Ob er nun so naiv war zu glauben, dass die US-Armee nur Gutes nach außen trägt oder ober sogar Geld für die Veröffentlichung bekam weiß nur er selbst.(2)

Fakt ist jedoch, dass viel zuviel Wirbel um das Thema gemacht wird. Ein US-Gericht kann angesichts der derzeitigen Rechtslage garnicht anders urteilen. Die Einstellung der meisten arbeitssuchenden US-Amerikaner zum Militär wird sich trotz des harten Urteils auch nicht wesentlich ändern.
Und angesichts einer wachsenden Datenflut und zunehmendem Outsourcing beim US-Militär wird das auch nicht der letzte Fall dieser Art gewesen sein.

Mit etwas Glück wird der Soldat vielleicht vorzeitig entlassen, weil eine zukünftige US-Präsidentin mit der Annahme seines Gnadengesuchs beim Wahlkampf punkten könnte.

Wie auch immer die schrecklichen Taten unserer "Verbündeten Besatzer" werden nicht durch weitere Enthüllungen verindert, sondern durch offenes Entgegentreten. Aber dafür bedarf es einer neuen Deutschen Regierung.


(1) Strafmaß für Bradley Manning: Amerikas Warnung an alle Whistleblower
http://www.spiegel.de/politik/ausland/urteil-im-fall-bradley-manning-35-jahre-haft-fuer-wikileaks-enthueller-a-917863.html

(2) Bradley Manning
http://de.wikipedia.org/wiki/Bradley_Manning

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