Donnerstag, 11. April 2013
Der Goldpreis wird fallen - der reale Wert wird steigen
Was ist es Dir wert? Nenn mir einen Preis!

Zwei Sprichworte die augenscheinlich dass Selbe meinen und doch grundsätzlich verschieden sind.

Man muss nicht unbedingt Marx gelesen haben um zu verstehen, dass sich der Preis für eine Ware aus Angebot und Nachfrage ergibt. Bei dem Gedanken wer Angebot und Nachfrage eigentlich bestimmt, wird es schon etwas komplizierter. Beim Preis für Gold wird die Sache erst richtig undurchsichtig.
Die Realität hat mit der Theorie der Preisbildung in einer freien Marktwirtschaft nicht mehr viel zu tun. Wohl eher mit der "Martkmacht freier Radikale".

Der Goldpreis jedenfalls ist in den letzten 12 Jahren kontinuierlich gestiegen und keine Bank der Welt hat dies gegenüber ihren Kunden prognostiziert. Seit Beginn diesen Jahres sind sich allerdings nahezu alle Banken darin einig, dass der Goldpreis in der nächsten Zeit wieder fallen wird. Diese Vorhersage erscheint nicht sonderlich schwer, wenn man bedenkt, dass die Banken den Preis selbst aushandeln. Den Preis bestimmen nämlich zurzeit nur wenige Banken, täglich per Absprache.(1)

Aber wie zu Beginn erwähnt ist Preis nicht gleich Wert. Der Goldpreis schwankt und soll laut Bankenprognose fallen. Was angesichts der anstehenden, in Summe globalen Rezession nicht verwunderlich erscheint. Mit Blick auf die heißlaufenden Geldpressen der Notenbanken sollte man allerdings bedenken, dass das ganze gedruckte Geld irgendwann einmal wieder ausgegeben wird. Und der Gegenwert - Nicht Preis sondern Wert des Papiergeldes, sowie der virtuellen Zahlen ist und bleibt das Gold.
Auch wenn findige Volkswirtschaftler die Weltwährungen momentan gegeneinander im Wert messen wird der Wert des Goldes maßgebend bleiben. Die Banken schließlich manipulieren den Preis, um sich mit Gold billig einzudecken und dieses mit Gewinn zu verkaufen. Nur so können die Schulden zurückgezahlt werden. Und den Wert für dieses Gold er"arbeiten" andere in Minen, Märkten und Maschinenparks.

(1) https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ermittlungen-der-us-aufsichtsbehoerde-verdacht-auf-manipulation-am-goldmarkt-1.1624535

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