Dienstag, 22. September 2015
Stoppt TTIP und CETA - jetzt unterzeichnen
Im Fall von TTIP und CETA könnte die Internetadresse des Blogs nicht besser passen.

Mag sein, dass TTIP und CETA vielleicht garnicht so schlecht sind, wie die Gegner der Abkommen behaupten.
Mag auch sein, dass viele Bürger nicht dagegen wären, wenn sie über die Inhalte informiert worden wären.
Vielleicht fallen wirklich keine Jobs weg, sondern es entstehen neue Arbeitsplätze durch mehr Freihandel und mehr Rechte für internationale Konzerne.

Aber nur ein "Vielleicht" reicht nicht, um der Unterzeichnung solcher Abkommen mit unklaren Folgen tatenlos zuzusehen.

Deshalb jetzt unterzeichnen und die Willkür internationaler Großkonzerne stoppen.

Mehr Demokratie - Selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA jetzt unterschreiben!
https://www.mehr-demokratie.de/stoppttip.html

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Dienstag, 18. August 2015
Explosion in Tianjin – Denkzettel für die chinesische Zentralbank?
Dieser kurze Artikel soll darauf aufmerksam machen, dass zwischen dem Ende der kürzlichen Abwertung des Yuan und der katastrophalen Explosion in der chinesischen Hafenstadt nicht einmal 24 Stunden lagen.

In der Woche Vom Montag, den 10.8.2015 bis zum Donnerstag, 13.8.2015 gingen weltweit vom Dollar getriebene Börsen auf Talfahrt. Die chinesische Zentralbank hatte die asiatische Leitwährung aufgrund des schwächelnden Exports gesenkt.
Der IWF hatte diese Abwertung begrüßt, da der Yuan an den Dollar gebunden und deshalb keine freie Währung ist. Die Abwertung als Reaktion auf den schwachen Export ist wieder ein Schritt der chinesischen Regierung in Richtung freie Marktwirtschaft.
Die USA haben die Abwertung sicher nicht begrüßt, da der Dollar gegenüber dem Yuan weiter an Wert zunimmt und Exporte aus den USA schwieriger werden.

Mit der Katastrophe in der wichtigen Hafenstadt ist der erhoffte Impuls der Währungsabwertung auf den chinesischen Export sprichwörtlich verpufft.
Die Explosion in der wichtigen Hafenstadt Tianjin kommt einem Super-Gau der Exportindustrie nahe. Allein die Bilder von zerstörten Fahrzeugen und Containern sprechen Bände. Nach dieser Katastrophe dürften zahlreiche Exportfirmen hastig umdisponieren und steigende Kosten befürchten.

Nach bisherigen Meldungen war wohl ein Brand in einer kleinen Firma der Auslöser. Die Löscharbeiten der herannahenden Feuerwehr und lagernde Chemikalien haben ihr Übriges getan. Trotz unzureichender Sicherheitsvorkehrungen ist dies der größte Zwischenfall seit Jahren.

War dies reiner Zufall aufgrund schlampiger Sicherheitsstandards oder steckt mehr dahinter?


Tianjin - Explosion
https://de.wikipedia.org/wiki/Explosionskatastrophe_von_Tianjin_2015

Hafen in Tianjin - Fakten
https://de.wikipedia.org/wiki/Hafen_Tianjin

Chinesische Zentralbank wertet Yuan ab
http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/chinesische-zentralbank-yuan-abwertung-im-wesentlichen-beendet/12181804.html

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Mittwoch, 27. Mai 2015
G7-Finanzgipfel in Dresden - Das ist der Gipfel!
Schuldenbremse, wir haben über unsere Verhältnisse gelebt, wir müssen sparen. Wirtschaftskrise, usw. Es bleibt keine Gelegenheit aus bei der nicht betont wird, wie wichtig es ist, dass wir alle den Gürtel enger schnallen müssen.
Für das Weltfinanz.....tum gilt das scheinbar nicht.

Anstatt an einem abgelegen Ort ein Arbeitstreffen abzuhalten, wird drei Tage lang die Altstadt der sächsischen Landeshauptstadt blockiert. Wegen notwendiger Sicherheitsvorkehrungen müssen die Einwohner sämtliche Einschränkungen hinnehmen. In einem abgelegenem Waldgebiet wäre dieser Zirkus nicht nötig.
Eine Woche später geschieht ein ähnlich sinnloses Spektakel in dem bayerischen Schloss Elmau.

Diese mit Steuergeld finanzierten Gelage sollten verboten werden, anstatt an den falschen Stellen zu sparen.

Hier ein kleiner Vorgeschmack
https://www.youtube.com/watch?v=OUbpJn5yNM8

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Freitag, 1. Mai 2015
Zwang zum Profit – Ein Teufelskreislauf auf Kosten der Natur
BASF und Monsanto sind zwei globale Schwergewichte, wenn es um Pflanzenschutzmittel und gentechnisch verändertes Saatgut geht.

Was vielleicht nur wenige wissen ist die Tatsache, dass der letztere Konzern großes Interesse daran hat sein patentiertes Saatgut in der Ukraine zu verkaufen. Dies ist einer der wahren Hintergründe für den künstlich hervorgerufenen Konflikt. Die russische Annexion der Krim war eine logische, kalkulierte Konsequenz aus eigenem wirtschaftlichem Interesse. Soviel dazu.

Was den aussichtslosen Wettkampf gegen „wirtschaftliche Unkräuter“ anbelangt, gehen beide Konzerne seit Jahren Hand in Hand. So produziert BASF Unkrautvernichtungsmittel und Monsanto lässt sich gentechnisch verändertes Saatgut patentieren, welches gegen das eingesetzte Herbizid resistent ist.

Ein Grund für diese Zwangskooperation dürfte sein, dass Monsanto mit einem eigenen Herbizid nur noch mäßigen Erfolg hat nachdem sich herausstellte, was Biologen bereits vorhergesagt hatten. Mittlerweile haben viele Pflanzen Resistenzen gegen das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat entwickelt, besser bekannt unter dem Namen „Roundup“. (1)

In einigen Jahrzehnten wird sich herausstellen ob dieser Teufelskreislauf auf Kosten der Natur die Sache Wert war und einen Mehrwert für die Menschheit gebracht hat.
Die Profitgier der Konzerne wird ja nur allzu oft mit dem Kampf gegen den Welthunger gerechtfertigt.
Doch vor allem wird sich zeigen, ob der von Bill Gates, Herrn Rockefeller und weiteren „Superreichen“ eingerichtete Saatgutspeicher in Spitzbergen seinen vorgesehenen Zweck erfüllen kann, oder angesichts der zerstörten Pflanzenwelt nur noch ein Tropfen auf den heißen Stein sein wird. (2,3)

Die Sicherheitsvorkehrungen des japanischen Atomkonzerns, Tepco waren nach Erdbeben und Flutwelle völlig zwecklos. Warum sollten ein paar alte Saatkörner den weltweiten Schaden von Saatgutkonzernen beheben können?


(1) 6_Dicamba-resistente Pflanzen: http://de.wikipedia.org/wiki/Dicamba

(2)http://www.engdahl.oilgeopolitics.net/Auf_Deutsch/Saatgutbank_des_Bill_Gates_in_/saatgutbank_des_bill_gates_in_.HTM

(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Svalbard_Global_Seed_Vault

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Freitag, 17. April 2015
TTIP – Deutschland – USA Gewinner oder Verlierer ?
Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Lage eindeutig. Deutschland hatte den Krieg der Alliierten verloren, die USA sind als Gewinner hervorgegangen.
70 Jahre danach und 25 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion steht bahnbrechend ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa bevor, von dem alle profitieren sollen. So zumindest versprechen es die blöden Politiker.

Liest man hingegen die Deutschen Tageszeitungen, dann sind sich offenbar selbst die Experten nicht ganz einig darüber, ob die Deutschen Arbeiter (nicht die Konzerne) nun von TTIP profitieren oder nicht am Ende, wie beim Euro die Zeche zahlen müssen. (1,2)

Im klassischen Handel sind die Rollen klar verteilt. Einer zahlt, der andere liefert. Diese Regel gilt im Kleinen, wie im Großen. Im Falle des internationalen Handels mit den USA wechseln die Rollen, je nach Produkt und Dienstleistung.
Betrachtet man die Geschichte dieses Handels etwas genauer, dann wird man schnell einen gravierenden Unterschied feststellen. (3) Sollten die USA jemals bezahlt haben, dann nicht mit eigenem Geld.

Wie also kann vor diesem Hintergrund TTIP ein Gewinn für alle sein?


(1) Deutschland profitiert weniger vom Freihandelsabkommen als alle anderen
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/geplanter-vertrag-zwischen-usa-und-eu-deutschland-profitiert-weniger-vom-freihandelsabkommen-als-alle-anderen-1.1698321

(2) Deutschland würde auf breiter Front profitieren
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/sorge-um-handelsabkommen-ttip-experten-deutschland-wuerde-auf-breiter-front-profitieren/10187924-4.html

(3) Der Dollar: Glanz und Elend der Weltwährung
http://www.amazon.de/Der-Dollar-Glanz-Elend-Weltwährung/dp/3784473458
http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Zischka

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Freitag, 13. März 2015
Nachhilfe in Mathematik für Österreichs Nationalbankchef Nowotny
"Die Auswirkungen negativer Zinsen werden nach Aussage von EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny noch nicht voll verstanden." (1)

Sollten die Akteure an den Finanzmärkten tatsächlich keine Ahnung haben, was negative Zinsen bedeuten, dann können wir an dieser Stelle gern Nachhilfe leisten.

Wenn sich der Deutsche Arbeiter 1000 Euro bei der Bank leiht, zahlt er bei 4% Zinsen, nach einen Jahr Arbeit 1.040 Euro zurück.

Wenn sich der Deutsche Finanzminister 1 Milliarde Euro bei den Italienern leiht, muss er, bei -0,5% Zinsen nach einem Jahr
995 Millionen Euro zurückzahlen und hat 5.000.000 Euro gespart. Dazu erhält er höhere Steuereinnahmen und hat dank Schuldenbremse weniger Ausgaben.

Also wer tatsächlich glaubt, dass die Herren da Oben nicht wissen, was negative Zinsen sind, der liest auch die Bildzeitung.


(1) Nowotny: Effekte negativer Zinsen noch nicht voll verstanden
http://www.finanztreff.de/news/nowotny-effekte-negativer-zinsen-noch-nicht-voll-verstanden/10367370

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Freitag, 9. Januar 2015
Ukraine-Konflikt - Großinvestor Soros zockt, bis sich die Balken Biegen
Mit Angst lässt sich eine Menge Geld verdienen. Nach dieser Devise handelt vermutlich auch der Exilgrieche George Soros. Seine Name steht stellvertretend für einen Haufen von Verbrechern, die gegen Staaten wetten und hoffen, dass Ihre Wette am Ende aufgeht oder zumindest Andere den Schaden zahlen.

Laut Sputniknews ist der sogenannte Großinvestor der Ansicht, dass die "europäischen Politiker nicht nur Sanktionen gegen Moskau verhängen, sondern auch Kiew finanziell unterstützen." (1)

Was viele schon wieder vergessen haben ist die Tatsache, dass eben Dieser bereits auf die erneute Rettung Griechenlands gewettet hat und sein Geld entsprechend positioniert haben dürfte. Ob die, bei Investoren verhasste griechische Linkspartei, Syriza diesen Zockern einen Strich durch die Rechnung machen wird, bleibt abzuwarten. Denn mit einem Sieg würden die Zinszahlungen und vorgeschriebenen Auflagen neu verhandelt.


(1) http://de.sputniknews.com/ausland/20150108/300515402.html

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Mittwoch, 29. Oktober 2014
Jordan Belfort – Einer, wie er im Buche steht
Am 28.10.2014, gab es in der Festhalle (1), in Frankfurt am Main Besuch des „Bestsellerautors“ Jordan Belfort. (2)
Wie im gleichnamigen Film „The Wolf of Wall Street“ dreht sich alles um den Weg zum Erfolg. Scheinbar mit Begeisterung hingen zahlreiche junge Schlipsträger an den Lippen des, wegen Wertpapierbetrugs und Geldwäsche verurteilten Gauners, um einige Tipps und Tricks zu erfahren.
Wen wundert´s?
Sein Leben liest sich bei Wikipedia wie folgt:
„Jordan Belfort…wuchs in bürgerlichen Verhältnissen in einer jüdischen Familie auf…

Merkt ihr was?


(1) http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2798&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=25620262

(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Jordan_Belfort

(3) http://www.mittelstand-nachrichten.de/verschiedenes/the-wolf-of-wall-street-jordan-belfort-live-20141008.html

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Freitag, 3. Januar 2014
Bundesregierung fördert Porsche Werk - Aufbau West mit Milliarden
Manches muss man zweimal lesen, um es zu glauben aber der Titel ist kein Tippfehler.
Seit Jahren wird den Ostdeutschen vorgehalten, dass der Westbürger, vor allem Bayern den Solidaritätsausgleich zahlen muss.
Tatsächlich aber macht die Schwarz-Rote Regierungskoalition den Autokonzernen erneut Geldgeschenke in Form von Abwrackprämie, Forschungsgeldern, Subventionen und verringerten Umweltauflagen seitens der EU.

Selbst das neue Werk von Porsche, in Leipzig wird als Aushängeschild für den Aufbau Ost präsentiert und natürlich finanziell gefördert.(1)

Fakt ist jedoch, dass in Deutschland "knapp 833 000 Menschen in der Automobilbranche, davon 92,6 Prozent im Westen" arbeiten.(2)

Das heißt, jede Förderung der Automobilindustrie ist quasi Exportsubvention und kommt allein, den ohnehin reichen Standorten zugute, nicht aber den Branchen, die diese Förderung nötig hätten.

Dem Lobbyismus sei dank?

(1,2) Porsche eröffnet neue Fabrik
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Millioneninvestitionen-Porsche-eroeffnet-neue-Fabrik-3116367

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Sonntag, 22. Dezember 2013
Will haben! - Nach U-Booten will Israel auch deutsche Raketenschnellboote
Bereits vor einem Jahr wurde über den Verkauf von sechs U-Booten an Israels berichtet. Insider zeigten sich empört darüber, dass der Verkauf der atomwaffenfähigen U-Boote, der Dolphin Klasse von der deutschen Regierung subventioniert wurde. Die Boote wurden quasi verschenkt - die Öffentlichkeit zeigte sich weitgehend desinteressiert. (1)

Nun berichtet das Handeslblatt, dass es eine erneute Anfrage der israelischen Regierung gab.(2)
Diesmal geht es um Raketenschnellboote, zum Schutz der Gasvorkommen im Mittelmeer, die eigentlich auch Griechenland hätte benspruchen können. Aber dass ist ein anderes Thema.
Bisher gab es, zumindest offiziell noch keine Antwort der neuen Koalition. Gemeinhin darf aber davon ausgegangen werden, dass sich die christlich-demokratische Union, sowie die sozialen Demokraten ihrer ewigen deutschen Schuld und ureigenen Verpflichtung gegenüber Israel erinnern werden.

Dazu zählen nun wohl auch deutsche Waffen zur Sicherung fremder Rohstoffe.

(1) Deutschland liefert U-Boot an Israel
http://dagegen.blogger.de/stories/2033184/

(2) Israel will deutsche Raketenschnellboote
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/waffendeal-israel-will-deutsche-raketenschnellbooten-/9181024.html

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