Montag, 20. September 2010
Amoklauf in Lörrach - neues Konzept der Polizei
Die Polizei scheint Ihrem Staat bereits einen Schritt voraus. Sie durfte sich heute selbst loben und den Einsatz als erfolgreich verbuchen.

Wo die Regierung noch immer auf der suche nach einem neuen Konzept ist und dabei mehr nach rechts als nach links schaut, hat die Polizei ihr "neues" Einsatzkonzept für den "Amoklauf" "erfolgreich" umgesetzt.

So sollte es die Regierung in Zukunft auch machen. Kurz und schnell, nicht lange fackeln, den Täter abschalten.

Das Problem ist freilich nicht gelöst, aber bis zur nächsten Tat ist erst einmal Ruhe und die Medien machen nicht mehr soviel Aufsehens um die Tat.

Willkommen im 21. Jahrhundert. Willkommen in Amerika.

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Montag, 13. September 2010
Bärbel Bohleys Kritik an der Scheinheiligkeit der Regierung
Westerwelle maßt sich an mit einem Nachruf an Frau Bohley zu erinnern.
Seine Regierung sollte sich vielmehr an Ihre Vorgaben halten.

Hier ein kleiner Auszug ihrer Standpunkte

Bärbel Bohley
Auszüge aus 20 Jahre NEUES FORUM
http://www.baerbelbohley.de/

Ost-West
...In den Medien wird verkündet, wir brauchen Traditionsfirmen wie Quelle, Opel, Rosenthal, Schiesser, um Arbeitsplätze zu erhalten und weil sie Teil unserer Geschichte sind. Bei dieser Argumentation wird vergessen, dass nicht alle Deutschen diese Geschichte teilen. Der andere Teil erinnert sich an die Geschichte des Kalibergwerks Bischofferode nach 1989 und an so manch andere Ostfirma, die sicher auch auf dem Markt nicht ohne Chance gewesen wäre, wenn man sie ihr gegeben hätte...

Mediale Scheindebatten
...Die mannigfaltigsten, angeblich gleich bedeutungsvollen Themen wälzen sich, alles platt machend, durch die Medienlandschaft. Gestern war es die Pflegeversicherung, heute sind es die Lebensmittelimitationen. Ist es so schwer, ein Gesetz zu verabschieden, das verbietet, Lebensmittel irreführend zu beschriften? Wo Käse draufsteht, muss auch Käse drin sein. Eine Kampagne folgt der nächsten. Steuerhinterziehung, Kinderpornografie, Waffenbesitz, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Schweinegrippe, Atommüllentsorgung, Klimaschutz, Walfangquoten, Wahlen – alles Kampagnen, die die Probleme eher verwischen, als greifbar machen.
Wir kennen das ja bereits, denn wir haben vierzig Jahre von Kampagne zu Kampagne gelebt. Jetzt haben sie andere Inhalte und werden ganzjährig von Talksshows rund um die Uhr begleitet – bis auch der letzte Zuschauer eingeschlafen ist...

Afghanistan
...Im Halbdämmer nehmen wir noch wahr, dass wir jetzt am Hindukusch unsere Freiheit verteidigen sollen. Aus unseren Träumen wurden Albträume. Wie nah waren wir ihr, als in Dessau Arbeiter Gewehre auf Schienen legten und die Straßenbahn darüberfahren ließen! Jetzt sind deutsche Soldaten seit sieben Jahren in Afghanistan. Glauben wir, dass wir es besser machen als die Russen? Erfolg hätten wir bei der Zivilbevölkerung gehabt, wenn wir, nachdem die Waffen zum Schweigen gebracht wurden, großzügig Aufbauhilfe geleistet und nach absehbarer Zeit das Land verlassen hätten...

Bombodrom versus Freie Heide
...Wir haben dem Glauben, dass man die Welt gewaltfrei ändern kann, Zuversicht und Gewissheit gegeben. Dass nach siebzehn Jahren der Kampf gegen das Bombodrom in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zugunsten der Bürgerinitiative »Freie Heide« entschieden wurde, scheint mir ein hoffnungsvolles Augenzwinkern der Geschichte zu sein...

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Freitag, 10. September 2010
Erika Steinbach gibt Parteivorstand ab
Nach ihrer Äußerung zu Polens Aufrüstung vor dem zweiten Weltkrieg und heftigen Anfeindungen, die in den Medien veröffentlicht wurden zieht sich Frau Steinbach aus dem CDU Vorstand zurück.
Stellt sich die Frage, warum sie jemals in diese Partei eingetreten ist oder zumindest nicht schon viel früher diese Konsequenz gezogen hat.

Es gibt eben gewisse Themen zu denen man sich als Deutscher ohne "Migrationshintergrund" einfach nicht äußern sollte - traurig aber wahr, sind allerdings auch ihre Äußerungen.

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Donnerstag, 9. September 2010
US Prediger will Koran verbrennen
Bei der Debatte geht es doch nur um eines.
Diesen Bericht solange in den Medien breittreten, bis sich irgend ein aufgehetzter Muslim zu einem Anschlag hinreißen lässt. Genau dann haben sie das erreicht, was sie mit ihren scheinheilig empörten Äußerungen darüber erreichen wollten.

Da kann ich nur an eine Aussage von Devil Donald Rumsfeld erinnern.

Wir müssen die weiche Kriegsführung, den Krieg über die Medien verstärkt ins Auge fassen.

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Mittwoch, 8. September 2010
Pressefreiheit oder Narrenfreiheit - Mohammed-Karikaturist erhält Medienpreis
Die Journalistenvereinigung M100 verleiht, in diesem Jahr ihren Medienpreis an den dänischen Mohammed-Karikaturist Kurt Westergaard.
Auch wenn es legitim ist mit einer skandalträchtigen Figur, wie Kurt Westergaard, dieser jährlichen Versammlung führender Meinungs- und Medienmacher in Potsdam mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen sollte man hinterfragen, ob ein Preis für Pressefreiheit unbedingt an jemanden verliehen werden muss, der mit seinen herab würdigenden Zeichnungen fragliche Berühmtheit erlangt hat. Statt dessen hätten mehrere russische Journalisten diesen Preis verdient, aber für deren postume Auszeichnung fehlt den Veranstaltern die Größe.

Durch Westergaards Zeichnungen sind dutzende Menschen gestorben, weil sie zu einem brisanten Zeitpunkt Menschen gegeneinander aufgestachelten.

Man möchte meinen, dass das Bild eines
unter dem Kreuz liegenden Jesus mit der Unterschrift(dies währe mit Huber Nägeln nicht passiert) ebenso zur Pressefreiheit gehört, aber dieses Bild wird in unserem, noch immer christlich dominiertem Abendland in keiner Zeitung erscheinen.

Es ist auch genauso wenig Pressefreiheit, wie die Karikaturen von Mohammed, es ist einfach nur verletzend und dumm.

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11886044/2242247/M-Medienpreis-fuer-Kurt-Westergaard-Journalisten-ehren-Karikaturisten.html

http://de.wikipedia.org/wiki/M100_Sanssouci_Colloquium

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Dienstag, 7. September 2010
Wählen oder nicht wählen...
Zum Glück gibt es Wahlen, sonst würde die Regierung ja nie arbeiten.
Aber vielleicht sollten wir ja gar nicht wählen gehen und lieber arbeiten.
Vielleicht sollten wir wieder für uns arbeiten und nicht für eine Regierung die sich einen Dreck um das Volk schert.

Wer nicht weiß, was Arbeit heißt kann auch nicht regieren.

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mediale Hetze - Stigmatisierung durch Wortwahl
Die extremistische Gruppierung "Junge Union" formiert sich zunehmend zum Widerstand gegen das soziale Aufbegehren der Arbeiter. Die Mitglieder der extremistisch, demokratischen Jungen Union sind fanatische Anhänger der Machthaber eines demokratischen Staates.
Das extremistische Gedankengut der fundamentalistisch christliche Glaube ist dabei der ideologische Nährboden ihrer Bestrebungen.

Dieser Artikel gilt nur als Beispiel und spiegelt nicht die Haltung des Autors gegenüber der Jungen Union wider.

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Montag, 6. September 2010
Brüderle - 43% der Deutschen wollen längere AKW Laufzeit
Laut Brüderle sind 43% aller Deutschen für längere AKW Laufzeiten, wenn dafür entsprechende Gewinne der Unternehmen abgeschöpft werden.
Woher weiß das Herr Brüderle?

Ich kann mich an keine Volksbefragung erinnern.

Wer seine Meinung vertreten sehen will muss selber treten.

Auf der Straße!!!

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Freitag, 3. September 2010
Dreßler - Siedlungsbau muss gestoppt werden
Herr Dreßler meint, dass die Israelis, den Siedlungsbau stoppen müssen, wenn sie ernsthafte Friedensverhandlungen wollen.
Er hat recht, aber
Wer soll denn die sogenannten Israelis daran hindern Herr Dreßler?

http://gestern.nordbayern.de/artikel.asp?art=1261009&kat=3&man=7

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Mittwoch, 1. September 2010
Thilo Sarrazin - wie man unbequeme Vorstände entfernt
Die privaten Ansichten, welche Herr Sarrazin in seinem neuen Buch äußert mögen unangenehm sein oder auch der Wahrheit entsprechen.
Darüber urteilen sollte man nur, wenn man das Buch gelesen hat.
Dass seine Äußerungen solche Wellen schlagen, in einer Republik die sich der angeblich freien Meinungsäußerung rühmt, sollte jedoch zu denken geben.

Dass Herr Schäuble ihn aus der Bundesbank entfernen will und lieber nur Herr Weber hätte ist ja kein Geheimnis. Zudem war Herr Weber von beginn an gegen die Ernennung von Thilo Sarrazin.
Aber ist es legitim sich unbequemer Personen auf solch eine Art und Weise zu entledigen?

Das macht vielmehr neugierig, welche Auffassungen von Herrn Sarrazin der eigentliche Grund sein könnten.

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