Freitag, 30. Dezember 2011
USA und Israel - zum Angriff auf den Iran
Dass die USA und Israel zum Angriff auf den Iran blasen dürfte nach 60 Jahren Krieg nach dem Weltkrieg niemanden mehr verwundern. Dass aber einige Figuren der deutschen "Leidkultur" aus den USA heraus dafür sorgen, Deutschland zu amerikanisieren, ist zunehemd unerträglich. Wir brauchen eine Rating Agentur, wir brauchen eine einheitliche Notenbank, wir brauchen eine EU Armee und wir brauchen Think Tanks. Einer dieser Think Tanks ist die SWP.
Da werden im ZDF heute Journal (29.12.2011) Figuren aus der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) zitiert - wobei die Wissenschaft in dieser Stiftung ziemlich kurz kommt - und ein Volker Perthes erklärt dem mündigen Zuschauer, dass die Nato wohl zurückschlagen müsse, falls der Iran den Krieg erklären sollte.
Mal im Ernst. Wer ein Land daran hindert, dass Produkt (Öl) zu verkaufen, womit dieses Land sein Auskommen bestreitet, der darf sich nicht wundern, dass dieses Land am Ende zur Waffe greifen wird, um sein Volk weiter zu ernähren.
Das die vorgebliche Atombombe nur Vorwand ist, weiß nach den Kriegen im Kosovo, Afghanistan oder im Irak mittlerweile jedes Kind außerhalb der USA.
Diese Art Stiftungen sind vorrangig dazu da, Gewinne von Firmen nicht zu versteuern, sondern in Stiftungen unterzubringen. Und solche Stiftungen haben den Vorzug, bestimmte Interessen und politische Gesinnungen zu vertreten, anstatt das Geld an irgendwelche hilfsbedürftige Kindern zu vergeuden.
Die Ausrede, dass diese Stiftungen durch Parteigelder finanziert werden zählt nicht, da auch diese Gelder zum Großteil Steuergeld sind.
Letzendlich zahlt jeder Bürger dafür, dass er Ausreden und Vorwände für einen Angriff, verzeihung, Rückschlag gegen den Iran aufgetafelt bekommt.
Den Rückschlag werden wir alle erleben. Unsere Wirtschaft, Kultur und Freiheit wird um Jahre zurückgeschlagen, wenn wir es nicht schaffen, uns von der angelsächsischen Kriegstreiberei abzunabeln.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1530830/Iran-droht-weiterhin-mit-Oelblockade#/beitrag/video/1530830/Iran-droht-weiterhin-mit-Oelblockade

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Donnerstag, 29. Dezember 2011
Bettina Wulff zeigte "Deutschen Gruß"
Was dem Jupiter erlaubt ist…

… darf der Ochse noch lange nicht! Dieses alte römische Sprichwort gilt noch heute und daher ist Winken auch nicht gleich Winken.

So ist das Zeigen eines Hitlergrußes für Ottonormalbürger selbst dann strafbar gemäß § 86a StGB, wenn es dem Zeigenden gar nicht darauf ankomme, ein NS-Symbol dadurch kundzutun. So sprach das OLG Oldenburg und verurteilte einen betrunkenen Obdachlosen, der zur Provokation den rechten Arm gehoben hatte. Die Vorinstanz hielt dies für eine politisch bedeutungslose Geste. Egal, sagte das OLG. Ein Hitlergruß sei immer strafbar (Az. 1 Ss 103/10). Soweit zum Ochsen.

Jupiter in der Gestalt der hübschen Bettina Wulff zeigt aber keinen strafbaren Hitlergruß, sprach die Staatsanwaltschaft Berlin und stellte das Verfahren gegen Frau Wulff ein. Begründung:
...

»Es handelt sich eindeutig um eine Geste im sozialen Umgang«
http://www.fk-un.de/UN-Nachrichten/UN-Ausgaben/2011/UN5-11/2011-05-2.htm

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Mittwoch, 28. Dezember 2011
RWE gegen Q-Cells - Starke stärken - Schwache schwächen
"Denk ich an Deutschland in der Nacht..." Auch wenn es mir widerstrebt, einen Artiekl mit einem Zitat dieses Schriftstellers zu beginnen, muss ich ihm dennoch recht geben. Selbst wenn man möchte kann man über die jetzige Regierung in Deutschland aber auch garnichts Gutes sagen. Da hat man weltweit die einmalige Gelegenheit sich von fossilen Energieträgern abzuwenden und mit erneuerbaren Energien zugleich nachhaltig Arbeitsplätze zu schaffen, sowie den vielfach gerpriesenen Mittelstand zu stärken und was macht die Frau Merkel?

Kriecht der Atomlobby in den Arsch und pumpt die letzten Fördergelder nach 20 Jahren Steinkohlesubvention (für das gleiche Geld hätten die Kumpel auch zu Hause bleiben können) - pumpt die Gelder in den Atom-Kohlekonzern RWE. Offshore Windanlagen sind riskant und sauteuer, aber mit Fördergeld wird es die CDU Tochtergesellschaft RWE schon schaffen und die vielen Solarfirmen bleiben auf der Strecke und werden von chinesischen Sklaventreibern erdrückt.
Der Protest gegen moderne Sklavenhalter in China, die auf Umweltstandards scheißen wird mit dem Hinweis auf freien Wettbewerb abgetan.

In diesen Zeiten wünscht man den Entscheidungsträgern entweder den Tod durch eine Kohlestaublunge oder besser durch eine Schussverletzung von einem ehemaligen Braunkohlearbeiter, der nach Umschulung zur Solarfachkraft erneut entlassen werden musste.

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Donnerstag, 22. Dezember 2011
Christian Wulff - Entschuldigung statt Rücktritt
"Niemand könne aber wünschen, dass «innerhalb von zwei Jahren der zweite Bundespräsident zurücktritt. Damit würde das Vertrauen in die demokratischen Institutionen schwer beschädigt."
Mit diesen Worten unterstreicht Sigmar Gabriel die Tatsache, dass der gerechtfertigte Rücktritt das System gefährden könnte.
Warum aber sollte Wulff zurücktreten? Reicht eine Entschuldigung etwa nicht? Wo kämen wir den hin, wenn jeder Politiker wegen Vorteilsnahme gleich zurücktreten müsste?

Hat der einfache Bürger den Freibetrag bei einer Bank falsch angegegeben und folglich bei Ausreizung zu wenig Steuer gezahlt, droht eine saftige Geldbuße vom Finanzamt.
Ich möchte das Finanzamt sehen, dem ein schriftliches Entschuldigungsschreiben des beklagten Bürgers genügt!

Die Angst, die sämtliche Politiker treibt ist die, dass mit Wulffs Rücktritt eine Welle in Gang gesetzt werden könnte, die sämtliche Amtsträger, betrifft, welche bisher noch nicht durch Betrug, Bestechung oder Vetternwirtschaft ins Rampenlicht geraten sind.


Gabriel: Wulff soll sich nicht mehr verstecken
http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Gabriel-Wulff-soll-sich-nicht-mehr-verstecken-id18023211.html

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Montag, 19. Dezember 2011
EZB warnt vor weiteren Bankpleiten
EZB warnt vor drohender Pleite weiterer Banken. Der erneute Ausfall europäischer Banken sei durchaus wahrscheinlich.
Ein Grund für Großbritaniens Verweigerung einer Beteiligung an den Rettungsmaßnahmen ist unter anderem die Tatsache, dass die RBS noch immer zu 80% dem Staat gehört.

Allerdings gehören solche Bankpleiten auf welche die EZB ihre Sparer einstellen will, in den USA längst zum Alltag. Fast 14 tägig meldet dort drüben irgend eine kleine Bank Insolvenz an, was scheinbar Niemanden stört, denn die Schuldscheine der USA gelten angesichts niedriger Zinsen weiterhin als sicher. Dies ist nur allzu verständlich, denn die US-Regierung rettet nicht jedes dahergelaufene Geldhaus. Erst recht kein Europäisches.

In der Krisenzeit spricht man natürlich von unseren, systemrelevanten Banken, die gerettet werden müssen.

Getreu dem Motto dieses Blogs ist der erste Schritt in eine solidarische Zukunft, so ironisch es klingen mag, den Banken die einseitige Solidarität aufzukündigen und den Geldhahn zu zu drehen.

Lieber ein Ende mit Schrecken, als einen Schrecken ohne Ende.


EZB warnt vor Risiken für Finanzsystem
http://www.sueddeutsche.de/geld/bericht-zur-finanzstabilitaet-ezb-warnt-vor-risiken-fuer-finanzsystem-1.1239410

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Montag, 5. Dezember 2011
Der zukünftige deutsche Kanzler Steinbrück und Ackermann haben Deutschland in die Finanzkrise gezogen
Ackermann und Steinbrück sind schuld

Wer hat Deutschland in den Sog der Finanzkrise getrieben, die Politik mit ihren Landesbanken oder die Deutsche Bank? Die Antwort: beide. Der Schaden wird voraussichtlich einen hohen zweistelligen Milliardenbetrag betragen, genug jedenfalls, um die Rolle der Banken ernsthaft zu beschneiden.

Josef Ackermann war es, der den Umbau der Deutschen Bank vom seriösen Finanzierer der Deutschland AG zum T-Rex unter den Banken-Dinosauriern forcierte. Die Deutsche spielte dann eine zentrale Rolle bei der Konstruktion der milliardenschweren Schattenbanken, die schließlich implodierten, wie etwa bei der in Staatshand befindlichen IKB. Zugleich trieb die Deutsche hunderte deutscher Mittelständler und Kommunen in hoch riskante Zinsswapgeschäfte. Den Deutschbankern war es dabei einerlei, wenn der Staat, der auch die Frankfurter U-Bahn finanzierte, mit der sie morgens zur Arbeit fahren, hohe Verluste machte.

Parallel dazu kaufte Ackermann politisches Wohlwollen ein, indem er ,verdienten’ Finanzpolitikern und Regulierern einen goldenen Karriereabschluss bot: da wechselte Finanzstaatssekretär Kajo Koch-Weser ebenso zur Deutschen wie der oberste deutsche Bankenaufseher Helmut Bauer oder der Chef der mit der weltweiten Koordination der Bankenaufsicht befassten Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Malcolm Knight.

Ähnlich wie die Kollegen von Goldman Sachs, die Ottmar Issing auf ihrer Gehaltsliste führen, ließ sich die Deutsche Bank diese Art von Landschaftspflege Millionen kosten. So kontrollierte die Bank faktisch die Behörden, anstatt, dass sie kontrolliert wurde.

Die von der Politik protegierten Landesbanken wiederum sind seit Jahrzehnten eine Lachnummer für die Wall Street. Ihre Spekulationen mit vom Staat garantierten Geldern haben ganze Generationen von Investmentbankern ernährt. So stiegen die Landesbanken erst dann groß in den USA ein, als sich die dortigen Investoren aufgrund der abnorm steigenden Hauspreise bereits zurückzogen. Durch die Vereinbarung mit der EU- Kommission von 2001 hatte es der Großlobbyist der Landesbanken, Peer Steinbrück (damals NRW-Finanzminister), zusammen mit seinen Kollegen Faltlhauser (Bayern) und Stratt haus (Baden-Württemberg), erreicht, dass bis 2005 rund 100 Milliarden Euro mit Staatsgarantien von den Banken emittiert werden konnten, die großteils direkt und zum Zeitpunkt des höchsten Risikoniveaus in die USA flossen.

Dabei sind alle politischen Parteien bis in die höchsten Spitzen der Landesbanken vertreten. Seit Generationen stellen vormals direkt für diese verantwortliche Landespolitiker den Bundesfinanzminister. So erfolgt die Vertuschung ihrer Fehler quasi automatisch. Nur durch das Wissen um die eigenen Fehlleistungen ist darum die Philippika des Peer Steinbrück 2008 gegen alles und jeden im privaten Sektor erklärbar, einschließlich der Handschellen für den Post-Sanierer Klaus Zumwinkel einen Tag, nachdem im Bundestag Forderungen nach einem IKB-Untersuchungsausschuss laut wurden. Dabei war die IKB wohl nur ein weiteres Landesbanken-Milliardengrab, dessen Aufdeckung Steinbrück durch Bundessubventionen verhinderte. Seitdem vergeht kaum eine Woche, in denen er nicht mit Ausfällen gegen Ackermann oder Attacken gegen Steueroasen zur Ablenkung von der eigenen Schuld eine neue Sau durchs Dorf treibt. Dazu passt, dass die von ihm eingesetzte Rettungsstelle des Finanzsystems durch ehemalige Landesbanker oder der für sie verantwortlichen Politiker geführt wird, einschließlich seines Gesellen aus Zeiten der Brüsseler Vereinbarung, Stratt haus.

Darum sind beide – Ackermann und Steinbrück – Symbolfiguren für Verantwortungslosigkeit und Eigennutz zu Lasten der Allgemeinheit. Das Land braucht aber einen finanzpolitischen Neuanfang. Nötig wäre eine Kultur der Ehrlichkeit und Finanzpolitiker und Spitzenbanker, denen das Wohl der Steuerzahler wichtiger ist als der nächste hochbezahlte Posten oder der Erfolg der eigenen Lobby.

Der Autor ist Fachökonom für den Finanzsektor und leitet die Firma Finpolconsult.

Ackermann und Steinbrück sind schuld
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/ackermann-und-steinbrueck-sind-schuld/1380624.html

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Sonntag, 4. Dezember 2011
US-Agenten waschen Drogengelder
Amerikanische Agenten haben jahrelang selbst Drogengelder angenommen und entsprechend verbucht. Ziel der Aktion sei gewesen herauszufinden, wie die mexikanischen Drogengelder verlaufen und wer die Drahtzieher im Drogen und Waffenhandel sind.
Das angebliche Ziel dürften die Drogenfahnder erreicht haben und das Ergebnis wie folgt lauten:

Die US-Geheimdienste selbst sind offenbar die größten Drogen- und Waffenhändler.

US-Agenten wuschen Drogen-Millionen
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/POLITIK-Zeitung-US-Agenten-wuschen-Drogen-Millionen-1504548

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Tony Blair und der Tod von David Kelly
Als die britische Regierung zusammen mit den USA den Irak 2003 angriffen, taten sie dies mit der Rechtfertigung vorgeblich geheimer Waffenprogramme im Irak.
Einer der damaligen UN-Waffen Inspekteure vor dem Angriffskrieg war David Kelly, ein Spezialist in biologischer Kriegsführung.

Sein plötzlicher Tod ist bis heute ungeklärt und dies wird sich in den kommenden Jahrzehnten auch nicht ändern, da der leitende Untersuchungsrichter die Berichte für die nächsten 70 Jahre als geheim eingestuft hat.

"Lord Hutton also decided that evidence related to the death, including the post-mortem report and photographs of the body, should remain classified for 70 years."...

Wer mehr erfahren möchte, der lese in folgendem Wikipedia-Artikel nach und sei zugleich zu einer kleinen Spende aufgerufen, um das freie Informationsportal zu erhalten.

Wikipedia - David Kelly
http://en.wikipedia.org/wiki/David_Kelly_(weapons_expert)

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Samstag, 3. Dezember 2011
Schulden der Banken - Was kommt nach dem Euro
Es sei darauf hingewiesen, dass ein Zusammenbruch des Euro nicht unser zentrales Szenario ist. Noch sind wir überzeugt, dass Politiker und EZB bei zunehmendem Druck letztendlich die richtigen Entscheidungen treffen werden.

Doch anhand der möglichen Folgen für den Unternehmensanleihemarkt wollen wir die Debatte hier näher beleuchten. Unsere Analyse beschränkt sich auf die praktischen und wirtschaftlichen Auswirkungen ohne Berücksichtigung der rechtlichen Seite.

Zunächst einmal sind die verschiedenen Auflösungsszenarien voneinander abzugrenzen.

Für unsere Analyse haben wir das Auseinanderbrechen der Eurozone wie folgt definiert: 1. Ein oder mehrere Peripherieländer verlassen die EWU und führen wieder ihre ehemaligen Landeswährungen ein, während die übrigen Länder am Euro festhalten. 2. Ein oder mehrere Kernländer (etwa Deutschland oder die Niederlande) treten aus der EWU aus, während die übrigen Länder am Euro festhalten. 3. Der Euro wird aufgelöst und alle Länder kehren zu ihren nationalen Währungen zurück. Jedes dieser Szenarien hat unterschiedliche Folgen für die Unternehmensanleihemärkte. Im Folgenden skizzieren wir die wichtigsten Konsequenzen.

Nach unserer Einschätzung würde ein Zusammenbruch des Euro vor allem zu einer völligen Neuordnung des Wettbewerbsumfelds führen – zuungunsten der Unternehmen in den Kernländern. Die Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder würde wesentlich gemindert, denn die Währungen der Peripherieländer wären gegenüber den Kernwährungen deutlich geschwächt. Infolge der schwächeren Währung würde sich die Kostenstruktur der Peripherieländer im Vergleich zu den Kernländern dramatisch verbessern. Das hätte ernste Folgen für die Exportmärkte. Die Bemühungen deutscher Unternehmen um Verbesserung ihrer Wettbewerbsposition könnten sozusagen über Nacht zunichte werden. Die Folgen für die deutsche Binnenwirtschaft wären verheerend: Rezession und ein rapider Anstieg der Arbeitslosenzahlen.

Eine weitere unmittelbare Folge wäre die unklare Lage im Hinblick auf die Währung, in der die Schulden von Unternehmen in Ländern denominiert sind, die die Währung wechseln. Würden diese Schulden immer noch auf Euro lauten (sofern der Euro als solches weiter besteht) oder würden sie in die nationale Währung umgewandelt? Sofern diese Schulden weiter auf Euro lauten sollten, sähen sich Unternehmen aus Peripherieländern, die ihre alte Währung wieder einführen, einer weitaus größeren Schuldenlast gegenüber. Grund wäre die relative Schwäche ihrer Landeswährungen gegenüber dem Euro. Für viele dieser Unternehmen könnte das Insolvenz bedeuten. Den Unternehmen in den Kernländern könnte das hingegen unverhoffte Gewinne bescheren. Sofern der Euro völlig verschwindet, betreten wir sozusagen Neuland. Es ist vollkommen unklar, ob auf Euro lautende Schulden entweder zu 100 Prozent in die Landeswährung oder in einen Währungskorb, der die nationalen Währungen im Verhältnis zum Euro widerspiegelt, umgewandelt würden. In den Anleihebedingungen ist ein solches Szenario nicht vorgesehen.

Im Hinblick auf die Unternehmensfinanzierung würde das Ende des Euro wahrscheinlich zu einer Kreditverknappung führen (hier ist die Lage ohnehin schon angespannt). Die Banken der Kernländer, die die EWU verlassen, würden eine Wertminderung bei auf Euro lautenden Assets hinnehmen müssen. Gleichzeitig stiege der Wert ihrer Kundeneinlagen, die in der stärkeren Landeswährung redenominiert würden. Das könnte erneuten Rekapitalisierungsbedarf bedeuten.

Die Folgen für Aktien- und Anleihemärkte wären dramatisch. Selbstverständlich wäre die Zeit direkt vor und nach dem Zusammenbruch von hoher Volatilität geprägt. Aber auch wenn die Märkte sich an die neue Realität gewöhnt haben, mag das nicht jedermanns Sache sein. Wir werden uns wieder den fragmentierten Märkten der Zeit vor dem Euro gegenübersehen, als heimische Investoren auf Landeswährung lautende Assets kauften. Das würde die finanzielle Flexibilität von Unternehmen drastisch beschneiden und die ohnehin schwierige Wettbewerbssituation und Kreditklemme verschärfen.

In jedem Fall wäre ein Auseinanderfallen der Eurozone für Unternehmen folgenschwer und kaum auszumalen. Was kommt also nach dem Euro? Es wird schon irgendwie weiter gehen – aber nicht so wie bisher. Rettungspakete für die Peripherie mögen teuer und der Öffentlichkeit kaum vermittelbar sein. Die Alternative wäre aber sicher weitaus fataler: Unternehmenszusammenbrüche und in der Folge schwere Rezession und Rekordarbeitslosenzahlen in ganz Europa. Wir gehen davon aus, dass die Politiker die richtige Entscheidung treffen und am Euro festhalten werden. Dazu müssen sie ihren Bürgern allerdings plausibel vor Augen führen, dass es keine realistische Alternative zum Euro gibt. Nur so können sie auf Unterstützung für schwierige Entscheidungen hoffen.

http://www.finanzen.net/nachricht/fonds/Eurokrise-Was-kommt-nach-dem-Euro-1498831

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Freitag, 18. November 2011
Wirtschaftsweiser warnt vor Sparpolitik
Peter Bofinger scheint mit Weitsicht und wirtschaftspolitischem Verstand in Deutschland derzeit allein auf weiter Flur.


Wirtschaftsweiser Bofinger warnt vor Folgen der Sparpolitik

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat vor möglichen Folgen der europaweiten Sparbemühungen gewarnt. Wenn alle EU-Staaten sparen wollten, könnte dieser "Konsolidierungswettbewerb" das Wachstum so stark abschwächen, "dass am Ende alle mit höheren Defiziten dastehen", sagte der Experte im Interview mit dem "Standard" (Samstagausgabe). Um sich aus der Abhängigkeit der Finanzmärkte zu lösen, sollten die 17 Euro-Staaten gemeinsame Anleihen (Eurobonds) ausgeben, fordert Bofinger.

Es sei absurd, dass sich die Politik immer mehr von den Finanzmärkten treiben lasse, klagte der Experte. Vor drei Jahren hätten Europas Staaten die Finanzmärkte mit Steuergeld gerettet, so Bofinger. "Nun lassen sie sich von den gleichen Akteuren vorführen." Es sei keine echte Demokratie mehr, wenn sich Nationen vorschreiben lassen, welche Budgetpolitik sie zu machen haben, klagte der Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg.

Im Kampf gegen die Schuldenkrise in der Eurozone forderte Bofinger europaweit höhere Spitzensteuersätze, "etwa auf dem Niveau von 50, 55 Prozent." Wenn das EU-weit erfolge, gäbe es "überhaupt kein Problem." Eine Schuldenbremse sieht der Experte hingegen skeptisch. Die von der deutschen Regierung favorisierte Vorgehensweise verletze "die goldene Regel der Finanzpolitik, dass der Staat Zukunftsinvestitionen mit Krediten finanzieren soll". Ein kluger Unternehmer nehme Kredite auf, wenn er in ein sinnvolles Projekt investieren könne. "Das sollten auch Staaten tun", so der Experte.


Wirtschaftsweiser Bofinger warnt vor Folgen der Sparpolitik
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Wirtschaftsweiser-Bofinger-warnt-vor-Folgen-der-Sparpolitik-1482773

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Terrorabwehrzentrum im vierten Reich
Nachdem die Staatsmedien tagelang nichts anderes, als wiederholende Kommentare zum Terror - Trio gebracht haben und die Menschen wieder einmal zu verängstigen und zugleich abzustumpfen, geht man nun zum geplanten Folgeschritt über und fordert eine stärkere Zusammenarbeit von BGS (Heute FBI oder zu Deutsch Bundespolizei) und Staatsschutz.
Was diese Zusammenarbeit bringen soll mag sich der ein oder andere Fragen? Die Antwort ist leicht. Sie soll Deutschland einen Schritt näher ans vierte Reich bringen. Die DDR muss heute als Diktatur bezeichnet werden, aber nur, weil diese das Patent auf die Staatssicherheit hatte, welches sich die heutige Bundesrepublik sichern will. Die engere Zusammenarbeit von Polizei und Sittenwächtern wird das Bild der Polizeibeamten in der Öffentlichkeit sicherlich verdüstern, aber das ist den Politikern egal.
Wichtig ist, dass alle, die nicht mehr die großen Parteien wählen, in Zukunft am besten weniger Auswahl haben.

Schauen wir nach Italien oder Griechenland sehen wir, was die Wahlstimmen eigentlich wert sind. Dort wurden kurzerhand neue Regierungen ernannt und dies "diktieren" nun wo und wieviel die einfachen Menschen zu sparen haben, damit das Vermögen der oberen 10000 weiter so prächtig wachsen kann.

Wer dagegen ist wird in Zukunft in der zentralen Terrordatei registriert. Als zahlungsunwilliger Freidenker.

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Freitag, 11. November 2011
Fritz-Moderator Ken Jebsen wehrt sich
„Ich bin vielleicht irre, aber kein Antisemit“

POTSDAM - Er redet immer sehr gehetzt. Ist er aber deshalb ein Hetzer?
Der Publizist Henryk M. Broder behauptet das von dem RBB-Moderator Ken Jebsen. Eine Mail von Broder hat ausgereicht, um den Radiosender Fritz kurzfristig dazu zu bewegen, die wöchentliche Nachmittagssendung Ken FM am letzten Sonntag einfach auszusetzen. Statt das ungewöhnliche, sogar ziemlich krude Polit-Unterhaltungsmagazin mit großem Wortanteil auszustrahlen, strahlte der öffentlich-rechtliche Jugendfunk vier Stunden Musik aus, unmoderiert.

Broder hat grobes Geschütz aufgefahren. Er wirft Jebsen vor, Antisemit zu sein. Er bezieht sich dabei nicht auf eine von Jebsens 545 Sendungen, die seit zehn Jahren das Programm von Fritz deutlich prägen und für manche Hörer Kultstatus haben, sondern auf eine Antwort-Mail, die der 45-jährige Radiomann an einen kritischen Hörer adressiert hat. Sie ist mindestens so hastig geschrieben (ohne Großbuchstaben und Kommas), wie Jebsen spricht, und wimmelt von Rechtschreibfehlern.

In der Mail, die viele Weltverschwörungstheorien kurz anreißt, steht auch der Satz „Ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat.“ Gegen den „durchgeknallten Moderator“ reißt Broder viele Schubläden auf: „Wenn in Brandenburg eine Lichtgestalt wie Manfred Stolpe Ministerpräsident werden konnte und wenn ehemalige Stasi-Richter weiter im Justizdienst beschäftigt werden können, dann spricht auch nichts dagegen, dass solch ein Demagoge und Lügner im öffentlich-rechtlichen Rundfunk derartigen Müll verbreiten darf.“

Jebsen setzte sich mit einem Statement zur Wehr, das er auf Youtube hochgeladen hat: „Ich bin vielleicht irre, aber kein Antisemit.“ Seine Sendung werbe „für Menschlichkeit und Gleichberechtigung“. Und er lädt Broder ein, in seiner Sendung „über Rassismus und Antisemitismus zu diskutieren“.

Ein Duell zwischen den beiden markigen und polarisierenden Meinungsmachern wäre mit Sicherheit eine muntere Veranstaltung. Delikat ist dabei, dass der 20 Jahre ältere Broder Kind von Holocaust-Überlebenden ist, als ausgemachter Freund Israels und der Vereinigten Staaten von Amerika gilt und sich in Deutschland als Hüter der politischen Moral Gehör zu verschaffen weiß. Jebsen indes ist Sohn einer deutschen Mutter und eines persischen Vaters, ging in den letzten Monaten sehr hart mit der Politik und der Sichtweise des Westens gegenüber den arabischen Ländern ins Gericht und rüttelt an fast allen Paradigmen, weil sie die Folge von Denkverboten sein könnten. In der von Broder beanstandeten Mail verleiht Jebsen seinem tiefen Misstrauen gegenüber der politischen Sphäre wiederholt Ausdruck. So schreibt er: „es geht nie um den menschen und frieden. Es geht um macht und krieg ist da ein super geschäftsmodell.“

„Ken FM“ ist nicht nur ein innovatives und avantgardistisches Radioformat mit wilden Livereportagen und extremen Soundexperimenten. Der Schnellsprecher nutzt die Sendung auch stets als Podium für eine radikale Medienkritik, wie sie sich der bundesdeutsche Mainstream kaum noch leistet. Manchmal redet er sich dabei obsessiv um Kopf und Kragen. Manchmal redet er auch nur Blech. Aber es wäre schlimm, wenn seine skeptische Stimme einer noch so gut gemeinten Zensur zum Opfer fiele.

08.11.2011
(Von Karim Saab)

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12212397/63369/Fritz-Moderator-Ken-Jebsen-wehrt-sich-Ich-bin.html

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Sonntag, 6. November 2011
Von allen Sinnen verlassen - Hans-Werner Sinn für Austritt Griechenlands aus der EU
"Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, sieht keine Möglichkeit mehr für einen Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone."

Mit diesem Zitat beweist der gelernte Ökonom erneut unglaubliche Bildungsabstinenz. Ein Austritt Griechenlands aus der EU wäre für die viele EU Staaten weitaus fataler, als für die Griechen selbst.
Politisch und somit wirtschaftliches Chaos wären die direkte Folge.

Experte empfiehlt Athen Euro-Austritt an Weihnachten
http://www.welt.de/wirtschaft/article13700155/Experte-empfiehlt-Athen-Euro-Austritt-an-Weihnachten.html

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Freitag, 4. November 2011
Griechenland - Demokratie ist eine Gefahr für die Finanzmärkte.
Diese Woche hat uns der vorerst vermutlich letzte, demokratisch gewählte Ministerpräsident Griechenlands eine bittere Wahrheit vor Augen geführt.
Er wollte die Abstimmung über das harte Sparprogramm, zur Tilgung der Staatsschulden durch das Volk legitimieren. Wie es sich für eine Demokratie gehört sollten die Griechen in einer Volksabstimmung darüber entscheiden, ob sie die Einschnitte für die langjährigen Kreditrückzahlungen in Anspruch nehmen wollen oder lieber aus der EU ausscheiden. Letzteres wurde ja ohnehin von einigen Vertretern der Geldgeber gefordert.
Allerdings hat nicht das griechische Volk darüber entschieden, sondern die Aktien- und Devisenmärkte.

Die bittere Wahrheit ist, dass der Ministerpräsident Giorgos Papandreou unter internationalem Druck das Angebot der Volksabstimmung den Griechen verwehren musste. Aus Angst, ein Nein der Griechen zum Eurosparpaket könnte die Finanzmärkte verstimmen.

Die "Machthaber" der europäischen Staaten haben sich einmal mehr für die Diktatur des Geldes und gegen die Volksdemokratie entschieden.

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Montag, 31. Oktober 2011
Kirche und Kapital - Vatikan fordert Weltbank
Nun zeigt der Vatikan sein wahres Gesicht. Die K & K Monarchie (Kirche und Kapital) - eine Hand wäscht die Andere - springt den Banken bei und fordert ihre Anhänger auf die Blutsauger mit weiterem Geld zu versorgen. Die Kirche geht sogar noch weiter. Sie fordert das, was bisher gescholtene Verschwörungstheoretiker Weltregierung nannten.

Am besten der Vatikan übernimmt die Aufsicht der Banken und führt die Kirchensteuer direkt an diese ab. Die Nichtchristen (Nichtkatholiken) könnten dann einen Solidaritätsausgleich an die Banken zahlen.
Nachdem die Deutsche, Demokratische Republik mit dem Vorsatz der gemeinsamen Solidarität kaputt gemacht wurde und heute als Diktatur bezeichnet wird ist der Vatikan scheinbar die einzige (getreu den Worten der Kirche) "Instanz" die die Völker in eine schöne Zukunft führen kann.
An dieser Stelle höre ich auf zu schreiben und widme mich Karl Marx.
Auch dieser hat uns keine Lösung hinterlassen, aber zumindest vorhergesagt, was der Vatikan nun verkündet hat.


24.10.2011
Vatikan fordert Gründung von globaler Finanzaufsichtsbehörde

Der Vatikan hat sich für eine grundlegende Reform des internationalen Finanzsystems sowie die Schaffung einer globalen Aufsichtsbehörde zur Regulierung der Kapitalmärkte ausgesprochen. Es müsse eine Art Weltbank gegründet werden, die gegen unkontrollierbare „Schattenmärkte“ vorgehe und für die Einhaltung ethischer Mindeststandards Sorge trage, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Dokument des Vatikan. Das rund 40-seitige Schreiben des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden trägt den Titel „Für eine Reform des internationalen Finanz- und Währungssystems aus der Sicht einer öffentlichen Autorität mit universaler Kompetenz“. Die internationale Finanzbehörde müsse eine „Logik der Nachhaltigkeit, des Friedens, des gemeinsamen Wohlstandes und des Einvernehmens“ vertreten, heißt es in dem Dokument. Dafür müssten eine Besteuerung finanzieller Transaktionen in Erwägung gezogen und neue Wege für die Kapitalausstattung von Banken gefunden werden. Auf diese Weise könnten waghalsige Finanzgeschäfte verhindert und die Entwicklung der realen Wirtschaft gefördert werden. Die Gründung einer Weltbank mit weitgehenden Befugnissen müsse der erste Schritt auf dem Weg zu einer politischen Weltautorität sein, heißt es in dem Dokument. „In einer Welt der schnell voranschreitenden Globalisierung ist eine Weltautorität der einzig angemessene Bezugspunkt, der den neuen Gegebenheiten unserer Zeit und den Bedürfnissen der Menschheit gerecht wird.“ Anknüpfungspunkt für eine solche Institution könnten die Vereinten Nationen sein. Das vatikanische Papier solle eine Handreichung für die Verantwortlichen der Welt und alle Menschen guten Willens sein, sagte der Präsident des päpstlichen Rates, Kardinal Peter Kodwo Appiah Turkson während der Vorstellung des Papiers. Dies gelte insbesondere mit Blick auf den G20-Gipfel, der vom 3. bis 4. November im südfranzösischen Cannes stattfindet.

Vatikan fordert Gründung von globaler Finanzaufsichtsbehörde
24.10.2011
http://www.domradio.de/news/77328/vatikan-fordert-gruendung-von-globaler-finanzaufsichtsbehoerde.html

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Samstag, 22. Oktober 2011
Muammar al Gaddafi - hat bis zuletzt gekämpft
Nach Jahrzehnten des Freiheitskampfes, für mehr Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten sowie für mehr Rechte und Wohlstand für das einfache Volk, hatte sich Gaddafi zuletzt auf Verhandlungen mit den USA und einigen europäischen Staaten eingelassen und zahlreiche Zugeständnisse gemacht. Letztendlich hat er dieses Entgegenkommen mit dem Tod bezahlt.

Sein Tod wird ihn zum Märtyrer machen und zugleich eine Warnung für all diejenigen sein, die noch immer glauben, dass die USA für Frieden und Gerechtigkeit stünden.

Und wer behauptet, dass die Menschen in Syrien, Kuba, oder Lybien bisher alles andere als ein Leben in Wohlstand und Freiheit hatten, der sollte kurz innehalten und scharf nachdenken, ob nicht die zahlreichen Sanktionen der USA dafür verantwortlich sind.
Die traurige Realität ist jedoch, dass das Leben der dortigen Menschen nicht etwa besser wird, sondern noch schlechter. Jetzt da die Kolonialherren wieder Einzug halten.

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