Griechenland - mit Kompromiss in Athen steht und fällt Europa
Nach den Wahlen in Griechenland zeigt sich, dass die herrschenden Vertreter der Korruption abgestraft wurden und das Linke Bündnis unter der Führung der liberalen, linken Syrisa den entsprechenden Zuspruch erhielt. Deren Forderung, den Zwang zum einseitigen Sparen neu zu verhandeln dürfte durch den Wahlerfolg der sozialisten unter Hollande in Frankreich noch zusätzlich bestärkt werden.
Dass die beiden Verliererparteien der Wahlen bisher kein Entgegenkommen zeigen dürfte weniger an deren Unwillen, als vielmehr am Druck seitens der Konservativen Vertreter, der EU liegen.
Dass in deutschen Medien permanent von der Gefahr der radikalen Linken in Griechenland geredet wird, ist insofern nachvollzeihbar, alsdass die CDU-FDP-Allianz im Begriff ist, nach Sarkozy auch in Athen Gleichgesinnte zu verlieren. Für die einfachen Arbeiter muss das nicht unbedingt schlechtes bedeuten. Allerdings werden die Banken und Investoren alles daran setzen, die politische Wende, genau wie die Energiewende zu verhindern.

Die griechische Demokratie der Antike war Vorbild für das Europa von heute, die aufstrebende, linksliberale Politik in Athen kann Vorbild für das Europa von morgen sein.


Dramatische Verluste für große Parteien in Griechenland
http://www.dradio.de/aktuell/1748959/

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