Während selbst ernannte Wirtschaftsexperten noch in die Glaskugel schauen und versuchen die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten Monate zu prognostizieren, möchte ich versuchen trotz diesen monatelangen Geredes um den heißen Brei herum eine klares Wort zu schreiben. Auf die Frage hin warum ich mir dessen so sicher bin, kann ich nur sagen, dass ich mit der bisherigen Einschätzung der Zukunft erschreckend nahe lag.
Den erhofften, nachhaltigen Aufschwung wird es nicht geben. Die letzten zwei Jahre nach dem Einbruch 2009 waren mit billigem Gelddrucken und massiver Verschuldung erkauft. Die Arbeitslosenzahlen werden langsam und stetig wieder weiter zunehmen, während die Löhne auf unterstem Niveau verharren. Ausländische Fachkräfte werden auf den europäischen Markt drängen und die Konkurrenz weiter anheizen. Im Zeichen wachsenden Unmuts über die Herrschenden, welche das arbeitende Volk bluten lassen, statt der Geldgier der Banken Einhalt zu bieten, wird die Demokratie zur Farce und die Monarchie hält wieder Einzug in Europa. Der zunehmende Einfluss der Kirche auf das politische Tagesgeschehen wird dazu führen, dass unter wachsender religiöser Polarisierung der Islam zum neuen Feindbild erklärt wird. Dies ist der einfachste Weg, um von den drängenden Problemen und der Unfähigkeit der Regierungen diese zu lösen, abzulenken. Während Energie teurer wird und der Konsum nicht in Gang kommt, stagniert die Wirtschaft und der Goldwert geht angesichts der politischen Unsicherheiten durch die Decke.
Wer glaubt, dass diese Entwicklung über Jahre hinweg von statten geht, sollte sich nicht täuschen lassen. Innerhalb der nächsten Monate werden wir dies alles erleben. Ein Teil der Deutschen am Bildschirm, ein Großteil der Europäer am eigenen Leib.
Ökonomen: Aufschwung ist bedroht
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Oekonomen-Aufschwung-ist-bedroht-1205478
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Griechische Banken sollen Kapitalpuffer aufstocken - Zeitung
ATHEN (Dow Jones)--Die griechische Notenbank will einem Zeitungsbericht zufolge die Geschäftsbanken des Landes nach den europaweiten Stresstests auffordern, ihre Kapitalpuffer aufzustocken. Wie die Zeitung "Kathimerini" ihrer Sonntagsausgabe berichtete, sollen die Kapitalerhöhungen bis zum Jahresende 2012 abgeschlossen werden. Die griechischen Banken verfügen bereits über sehr hohe Kapitalpuffer, sind jedoch vom europäischen Interbankenmarkt weitgehend ausgeschlossen, da potenzielle Geschäftspartner im Falle einer Staatspleite auch einen Zusammenbruch der Geschäftsbanken befürchten.
Die vier größten Banken Griechenlands - National Bank of Greece, Alpha Bank, EFG Eurobank und Piraeus Bank - verfügen alle über eine Kernkapitalquote (Core Tier 1) von 9,0% oder höher, doppelt so hoch wie die in den Bankenstresstests gesetzte Untergrenze.
DJG/DJN/apo
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"Was hab ich falsch gemacht?", werden sich viele fragen. Hier ist die Antwort. Sie haben auf steigende Kurse gewettet.
Ich hingegen setze auf fallende Kurse. Der maximale Verlust ist mir gerade gut genug. Je mehr die Aktie fällt, desto besser. Täglich überlege ich von Neuem, mit welcher Aktie ich den größten Verlust herausholen kann.
Allerdings geht es mir dabei nicht viel besser, als den anderen. Erst gestern sind die scheiß Aktien wieder gestiegen. Dabei war ich mir so sicher den richtigen Pennystock gefunden zu haben. Ich meine das war der totale Looser - seit Wochen gefallen - eigentlich total sicher. Also hab ich die Aktie gekauft und gewartet, dass sie weiter fällt. Doch die scheiß Aktien von Q-Cells sind doch tatsächlich wieder gestiegen. Nun steh ich wieder da, noch mehr Geld als vorher und weiß nicht wohin damit. Genauso ein Reinfall wie damals, als ich 2009 die Aktien eines bayerischen Vehikelproduzenten kaufte. Damals dachte ich noch, die fallen sicher - ich meine wer kauft schon Mistwagen aus Bayern? War genauso ein Reinfall - der Wert hat sich mittlerweile fast vervierfacht. Nun sitzt mir der Fiskus schon wieder im Nacken und ich muss erneut investieren. Vielleicht hab ich ja diesmal mehr Glück und finde den fetten Verlierer - dabei hab ich schon den Börsengang der Bahn im Auge.
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Die angeblich unbescholtene, alleinerziehende Hausfrau ist nun auch aus Sicht der Staatsanwaltschaft eher eine, mit Drogen und Verbrechern verkehrende Hure.
Macht das den Rufmord des Sozialisten Strauß Kahn wieder rückgängig? Wird sein Ansehen wieder hergestellt? Vermutlich nicht.
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Die angeblich unbescholtene, alleinerziehende Hausfrau ist nun auch aus Sicht der Staatsanwaltschaft eher eine, mit Drogen und Verbrechern verkehrende Hure.
Macht das den Rufmord des Sozialisten Strauß Kahn wieder rückgängig? Wird sein Ansehen wieder hergestellt? Vermutlich nicht.
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Wenn Jeder dazu verpflichtet werden würde 2% seines Einkommens gegen Hunger und für sauberes Wasser für Kinder in Afrika, Asien und Indien zu spenden, dann könnte man weitaus mehr Leben retten, als das Leben reicher, alter Einwohner der Industriestaaten.
Zudem könnte man sich einige ethisch konfliktreiche Diskussionen ersparen - Wann genau ist ein Mensch tot?
Diese Tatsache sollte verdeutlichen, dass es beim Thema Organspende und Organhandel um weitaus mehr geht, als Leben zu retten.
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http://www.youtube.com/watch?v=9c6xc1CN9Gk&feature=player_embedded#at=12
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Eine sehr gute, informative Zusammenstellung der Fakten.
http://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlingsbericht100.html
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Aber ein folgender Satz aus dem Beitrag macht stutzig:
..."dass mit dem Vertrag die unselige Kriegsvergangenheit - fünf Jahre Okkupationszeit mit sechs Millionen getöteter Polen - vergessen und vergeben sei."
Hier werden sechs Millionen getötete Polen erwähnt. Bisher kannte man die Zahl sechs Millionen nur in Verbindung mit getöteten Juden. Waren diese Juden etwa alle Polen? Woher weiß man eigentlich, dass es sechs Millionen waren? Also man will ja nicht kleinlich sein, aber 3, 4, 5 oder 6 Millionen ist schon ein Unterschied, wenn es darum geht Wiedergutmachung für jeden Einzelnen zu fordern.
Wer genau recherchiert wird feststellen, dass es die Zahl der sechs Millionen auch nach dem ersten Weltkrieg schon einmal gab, aber dass will zum 20 Jahresvertrag Niemand hören. Vor allem nicht diejenigen, die 60 Jahre lang Geld von den Söhnen und Töchtern der Deutschen Kriegsverlierer erpresst haben und dies noch immer tun.
Polen und Deutsche: Endlich per Du
Robin Lautenbach
http://www.tagesschau.de/ausland/polen386.html
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20.06.2011
Afghanischer Bergbauminister Shahrani bei Konferenz im Auswärtigen Amt
Der afghanische Minister für Bergbau, Wirtschafts- und Infrastrukturentwicklung, Wahidulla Shahrani, hat heute (20.06.) im Auswärtigen Amt im Rahmen eines Runden Tisches mit deutschen Wirtschaftsvertretern für Investitionen in den afghanischen Rohstoffsektor geworben. Hierzu erklärte der Sonderbeauftragte der Bundesregierung für Afghanistan und Pakistan, Botschafter Michael Steiner, heute (20.06.):
„Ich begrüße die Bemühungen der afghanischen Regierung, für das immense Potential Afghanistans als Rohstoffland auch gegenüber der deutschen Wirtschaft zu werben. Internationale Investitionen können langfristig dazu beitragen, die afghanische Wirtschaft zu entwickeln, Arbeitsplätze zu schaffen und Armut zu bekämpfen. Wichtig ist nun, dass hierfür von afghanischer Seite auch die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden.“
Die Nutzung von Rohstoffvorkommen ist Bestandteil der Strategie der afghanischen Regierung hin zu größerer ökonomischer und finanzieller Unabhängigkeit. Das afghanische Ziel ist die Entwicklung eines dynamischen Rohstoffsektors, der einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung der afghanischen Wirtschaft leistet. Hierbei kommt der Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkommen für die afghanische Bevölkerung große Bedeutung zu.
Afghanistan hat das Bergbaurecht mit deutscher Unterstützung modernisiert und an internationalen Standards angepasst. Bei der Extractive Industries Transparency Initiative hat das Land Kandidatenstatus erreicht.
www.auswaertiges-amt.de
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http://www.bilderbergmeetings.org/meeting_2011
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Im Zweifel immer die Frage Cui bono? Wem zum Vorteil?
Der folgende Auszug aus einem Buch gibt eine deutliche Antwort darauf.
...Während der Papst mit dem US Botschafter für Amerika betete, machte der UN-Sicherheitsrat den Weg frei für einen militärischen Angriff auf die Terroristen und ihre afghanischen Verbündeten. Er setzte in seiner Resolution Nummer 1368 die Anschläge vom 11 September mit einem kriegerischen Angriff auf einen Staat gleich und wertete sie als "Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit." Damit hatten die USA von der Weltorganisation das Recht auf eine Akt der Verteidigung zugesprochen bekommen. Sie setzten dies, um indem sie das Taliban Regime in Afghanistan, das den Drahtziehern der Anschläge um Osama Bin-Ladin Schutz gewährte, mit Bomben und Bodentruppen angriffen und besiegten und besiegten. Sie nannten die Aktion "Operation Dauerhafte Freiheit" (enduring freedom). Das klang fast so, als ob die Worte des Papstes an den US-Botschafter Pate gestanden hätten...
Quelle: "Weltmacht Vatikan" von Ludwig Ring Eifel
S. 286
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BERLIN (dpa-AFX) - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich klar für eine "weiche" Umschuldung Griechenlands und ein zweites Milliarden-Hilfspaket an Athen ausgesprochen. Mit einem längeren Zahlungsaufschub und neuen Finanzspritzen soll dem pleitebedrohten Land eine Atempause verschafft werden. In einem eindringlichen Appell an die Euro-Partner, die EZB, IWF und EU-Kommission verlangte Schäuble die Einbindung privater Geldgeber bei weiteren Hilfen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte sich ausdrücklich hinter die Forderung Schäubles, private Gläubiger im Rahmen einer "sanften" Umschuldung einzubinden: "Ich rate, dieses Element aufzunehmen. Es muss ein privater Beitrag geleistet werden", betonte Merkel vor der Unionsfraktion nach Angaben von Teilnehmern....
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ROUNDUP-3-Schaeuble-fordert-sanfte-Umschuldung-fuer-Griechenland-1160813
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Richard Schneider erzaehlt uns bei der Tagesschau ueber Templer die ‘indirekt’ Juden ‘retteten’, nur vergisst er deren Nazifaszination und andere historische Details…
http://aro1.com/liebe-templer/
"Ich verdanke mein Leben den Templern"
http://www.tagesschau.de/videoblog/zwischen_mittelmeer_und_jordan/videoblogschneider122.html
"Jerusalem-Tag - Feier und Provokation"
http://www.tagesschau.de/ausland/videoblogjeruschalajim100.html
"Tausende Israelis demonstrieren für Friedensverhandlungen mit Palästina"
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video922388.html
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Die noch vor wenigen Tagen von Präsident Assad persönlich erklärte Generalamnestie, die ausdrücklich auch für politische Gefangene gelten soll, wird durch die offensichtliche Verschleppung von Amina Abdalla als Scheinmaßnahme entlarvt. Auf ernstgemeinte und durchgreifende Reformen wartet die syrische Bevölkerung bisher vergebens.
Ich fordere die syrische Führung auf, die Repression gegen die Zivilbevölkerung unverzüglich einzustellen und Amina Abdalla sofort freizulassen.
Das Recht der Menschen auf freie Meinungsäußerung, das auch Amina Abdalla für sich in Anspruch genommen hat, muss von der syrischen Regierung ohne Wenn und Aber respektiert werden.
www.auswaertiges-amt.de
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Während dessen werden die Verantwortlichen nicht müde zu behaupten, die Finanzkrise sei aus heiterem Himmel heringebrochen und unabwendbar gewesen und dass wir nun alle zur Lösung der Finanzkrise beitragen müssten.
Einer der wenigen Politiker der dies damals schon angezweifelt hat und ehrlicherweise die Banken und deren Fürsprecher als Übeltäter ausmachte. hat diese Ehrlichkeit mit dem Leben bezahlt.
Wer angesichts dieser Tatsachen noch an einen Unfall Haiders glaubt, dem ist nicht zu helfen.
(PR-inside.com 04.05.2011 08:44:22)
Die Beantwortung meiner parlamentarischen Anfrage zum Kaufvertrag zwischen der Republik Österreich und der Bayrischen Landesbank fördert vier Tatsachen zu Tage: Erstens, dass die Notverstaatlichung ein Fehler war. Zweitens, dass der ehemalige Finanzminister Pröll schlecht verhandelt hat. Drittens, dass dafür der österreichische Steuerzahler mit Milliarden für eine deutsche Bank zur Kasse gebeten wird. Und viertens, dass daher die Republik umgehend Schadenersatzforderungen gegenüber der BayernLB geltend machen muss." So fasst der stellvertretende BZÖ-Klubobmann NAbg. Stefan Petzner die Beantwortung seiner parlamentarischen Anfrage zum Hypo-Kaufvertrag zwischen der Republik und der Bayrischen Landesbank durch Neo-Finanzministerin Maria Fekter zusammen.
...
BZÖ-Petzner: Mit Kaufvertrag zwischen Republik und BayernLB droht Steuerzahler mit Milliarden zur Kasse gebeten zu werden
http://www.pr-inside.com/de/bzoe-petzner-mit-kaufvertrag-zwischen-r2571892.htm
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Die Skulptur sei Erinnerung an Haider und "Symbol für das Verbindende".
Am Dienstag um 14 Uhr wurde mit einer Rede des Landeshauptmannes das Haider-Denkmal vor dem Gurker Dom feierlich enthüllt. Fast zwei Stunden dauerten die Festlichkeiten.
Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) begann seine Ansprache mit einem Zitat einer der Freunde Haiders, dem Dalai Lama: „Versuchen wir, das Beste eines jeden Menschen zu erkennen, den anderen im bestmöglichen Licht zu sehen. Diese Einstellung erzeugt ein Gefühl der Nähe, eine Art der Geneigtheit, eine Verbindung.“ Mit diesem Zitat leitete er dann auf die verbindenden Hände der Haider-Skulptur über: „Er hatte immer versucht, das Beste im Menschen zu erkennen. Er war stets mit dem Ohr bei den Menschen draußen.“
Müttergeld
Im Gurktal wurde auch die Idee zum Müttergeld geboren, mehr ein Grund, Haiders Skulptur dort vor dem Dom aufzustellen. „Da haben die Bäuerinnen draußen erzählt, wir haben nur geschuftet, Kinder groß gezogen und nun keine Pension. Haider fuhr nach Klagenfurt zurück und ließ sofort ein Gesetz zur Schaffung des Müttergeldes ausarbeiten“, so Dörfler.
300 Gäste
An dem fast zweistündigen Festakt nahmen auch das Kollegium der Landesregierung, zahlreiche Bürgermeister aus dem Gurktal und rund 300 Gäste teil.
Das Denkmal wurde 2009 vom Unternehmer Robert Paulitsch mit Spenden und einem Zuschuss des Landes vorfinanziert und in Auftrag gegeben. Der Künstler Waldemar Schröder stellte die acht Paar Hände her, die sich zwischen zwei Marmorsäulen des Steinmetzes und BZÖ-Funktionärs Gunter Höher befinden. Es bleibt im Eigentum von Paulitsch.
Keine Segnung
Die Messe für Haider, der heute 61 Jahre alt geworden wäre, hielt der Stiftspfarrer von Gurk, Gerhard Kalidz, ein Freund der Familie Haider. Eine Segnung des Denkmals erfolgte übrigens nicht.
(wru)
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Denkmal-fuer-Haider-steht/16042416
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Hoffen wir, dass die Filmemacher sich irren.
Ein Anschlag würde den Muslimen in die Schuhe geschoben und Europa befände sich mitten im Krieg der Religionen.
Wer sich das Video ansehen will - der Verweis ist unter Mega Ritual zu finden.
http://www.wearechange.ch/main/index.php/Alternative-News/False-Flag-Weltkriegstreiber-Schakalsmedien.html
Mega Ritual 2011
http://www.youtube.com/watch?v=W1lA6SV4Nw4
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"Eine gesunde Mischung." von beidem möchte man meinen wäre die beste Lösung, aber ob eine Mischung aus Nationalismus und Sozialismus zur Lösung beiträgt, hat die Vergangenheit am besten gezeigt. Diese Mischung taugt allenfalls für die Endlösung.
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Unsere besondere Verantwortung gilt Israel, hat zumindest die Kanzlerin gesagt und was Frau Merkel sagt sollte man... tunlichst unterlassen.
Auf der unten stehenden Internetseite sind Fotos einer Demonstration rechtsradikaler Juden veröffentlicht.
right-wing extremist Jerusalem Day march in Sheikh Jarrah
http://silwanic.net/?p=17707
Mit einem Satz:
Die selben Probleme hatten die Römer bereits in Ihrem Reich.
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Zu den bestehenden $205 Millionen Dollar sollen weitere
$235.7 Millionen Dollar für die “David's Sling” und Arrow 3 Missile Systeme kommen.
Der zusätzliche Fond soll zudem weiter für Arrow 2 Batterien
und laut Ynet zum Schutz gegen Weltraumraketen eingesetzt werden.
In Summe sollen für die Missile Systeme $440 Millionen Dollar bereitgestellt werden zu den 3 Mrd. Dollar, die Israel generell zum Kauf amerikanischer Waffen zur Verfügung gestellt werden.
US Pledges to Fund Israel with Millions for Military Programs
http://www.almanar.com.lb/english/adetails.php?eid=17966&frid=18&seccatid=56&cid=18&fromval=1
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verwiesen.
Re-Feudalisierung und Privatisierung der Macht?
Zur Bilderberg-Konferenz 2010
Von Detlef Grumbach
Die sogenannten Bilderberg-Konferenzen finden seit 1954 jährlich an wechselnden, möglichst geheim gehaltenen Orten statt. Angeblich sind die Treffen rein privater Natur, doch wenn die Mächtigen aus Wirtschaft und Adel Politiker zum geheimen Gespräch laden, wundern sich auch Menschen, die keinen Verschwörungstheorien anhängen.
"Wer Amt innehat, tut nichts, das rein privat ist."
Hans-Jürgen Krysmanski, emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Münster, glaubt nicht, dass sich Vertreter europäischer Königshäuser, des transatlantischen Geldadels und der hohen Politik rein privat treffen können.
"Abgesehen mal von familialen Bezügen, aber alles, was mit politisch relevanten Inhalten und Diskussionen und Entscheidungen zu tun hat, ob das in vertraulichen Beratungen erfolgt oder im Parlament selber, kann niemals privat sein beziehungsweise ist immer irgendwie öffentlich."
"Die Bilderberg-Konferenzen sind informelle private Treffen von Funktionseliten aus Politik, Wirtschaft, Militär, Gewerkschaften, Medien und Hochschulen. Die meisten Teilnehmer kommen aus NATO-Staaten. Bei den Gesprächen werden vor allem Probleme der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen besprochen."
So informierte dagegen kurz und bündig die Website der FDP, als ihr Vorsitzender Guido Westerwelle 2007 an der Bilderberg-Konferenz in Istanbul teilgenommen hatte. Alles Weitere sei "privat", auch, wenn man im Parlament sitzt und Außenminister werden möchte. Das diesjährige Treffen, so heißt es in Internetforen, beginnt morgen in Spanien, genauer gesagt in Sitges, in der Nähe von Barcelona, in einem abgeschotteten Luxushotel. Aber so ganz genau weiß man das noch nicht. Denn ob ein Treffen stattfindet, und wenn ja wo und mit wem, dazu ist vom Organisationsbüro der Konferenz nichts zu erfahren - im Vorfeld der Konferenz. Erst im Nachhinein erfährt man, dass es das Treffen gegeben hat und wer eingeladen war. Sonst aber nichts. Geheimniskrämerei auf höchstem Niveau.
Die sogenannten Bilderberg-Konferenzen finden seit 1954 jährlich an wechselnden, möglichst geheim gehaltenen Orten statt. Das erste Mal trafen sich die Mächtigen und die Reichen auf Einladung von Prinz Bernhard der Niederlande in dessen Hotel Bilderberg in Oostebek. Daher der Name der Konferenz. Zum engsten Kreis der Teilnehmer gehören von Anfang an auch die englischen und belgischen Königshäuser, Bankiers wie die Rothschilds und die Rockefellers sowie die politischen und militärischen Strategen des nordatlantischen Bündnisses. Aus Deutschland waren in den 50er-Jahren unter anderen Hermann Josef Abs und Otto Wolf von Amerongen dabei, seit 2004 darf man Josef Ackermann als Stammgast dort bezeichnen. Auch Joschka Fischer, Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Otto Schily und Günter Verheugen waren dort.
Ziel der Konferenzen - so sagen es die Organisatoren -war und ist: Europa und die USA enger aneinander zu binden und die Vereinigung Europas unter dem Primat eines transatlantischen Bündnisses voran zu treiben. Verschwörungstheoretiker halten die Bilderberg-Konferenzen hingegen für ein geheimes, von Jesuiten gesteuertes Machtzentrum, in dem die Vereinigung Europas beschlossen worden ist und das jetzt nach der Herrschaft über die ganze Welt greift. Sogar über künftige Präsidenten und deren Agenda soll dort entschieden werden, so die Theorien und Phantasmen, die vor allem im Internet verbreitet werden. Dort findet sich auch dieses vermeintliche Beispiel für die angebliche Macht der Bilderberger sogar über die US-Politik.
1991 soll Bill Clinton, damals noch Gouverneur von Arkansas, an der Konferenz teilgenommen haben und dort auf das Projekt des nordamerikanischen Freihandelsabkommens eingeschworen worden sein. Er habe Unterstützung zugesagt. Ein Jahr später sei er im Weißen Haus angekommen. Am 1. Januar 1994 trat das Abkommen in Kraft.
Der Hamburger Historiker Bernd Greiner, Bereichsleiter am Hamburger Institut für Sozialforschung und Experte für den Kalten Krieg, winkt ab:
"Wir haben es mit einer, Luhmann würde sagen, funktionalen Ausdifferenzierung von Staatlichkeit zu tun. Und wir sind weit davon entfernt, diese Zuständigkeiten so gebündelt zu sehen, wie es bisweilen unterstellt wird. Es gibt dieses eine, steuernde Zentrum weder in der Ökonomie noch in der Politik. Die Ratlosigkeit der Politik angesichts einer Krise wie Griechenland oder die verminderten Interventionspotenziale spiegeln genau das Problem."
Stellt Bilderberg dennoch den Versuch dar, einmal im Jahr das große Ganze in den Blick zu nehmen? Etwa 130 Personen nehmen jedes Jahr an diesen Konferenzen teil - bedeutend weniger als beispielsweise beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Ein Sekretariat und ein Lenkungsausschuss bestimmen, wer eingeladen wird. Diesem Lenkungsausschuss gehört übrigens der stellvertretende Chefredakteur der "Zeit", Matthias Nass, an. Neben einem harten Kern der Bilderberger werden immer wieder auch Nachwuchskräfte hinzugezogen, junge Politiker, die man kennenlernen und einschätzen will, aus denen einmal etwas werden könnte. Solche wie Clinton. Oder Westerwelle.
Laut inoffizieller Teilnehmerliste der Konferenz 2007 hatte der FDP-Vorsitzende beste Gelegenheiten, "Probleme der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen" zu besprechen: mit dem US-Diplomaten und Investmentbankers Richard C. Holbrooke, Henry Kissinger, dem französischen Außenministers Bernard Kouchners, dem damaligen DaimlerChrysler-Chefs Jürgen E. Schrempp, den Milliardären David Rockefeller, George Soros, Jacob Wallenberg. Auch der damalige Post-Chef Zumwinkel war mit von der Partie, die Vorstandschefs von Siemens, Goldman Sachs, Coca-Cola und Royal Dutch Shell.
"Es ist ja schon so, dass wenn sich die Reichen und Mächtigen zusammensetzen und über die Welt reden und was da passiert und was da passieren soll, dass wir als Bürger davon in irgendeiner Art und Weise früher oder später dann betroffen sind."
So wundert sich auch der Münchener Mediensoziologe und Publizist Rudolf Stumberger über diese Auffassung von privaten Treffen:
"Das sehen wir ja gerade ganz konkret an dem, was auf den Finanzmärkten passiert. Und daher ist das schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn diese Treffen fern ab jeder demokratischen Öffentlichkeit stattfinden."
Auch das Weltwirtschaftsforum in Davos ist ein privat organisiertes Treffen, genau so wie die Atlantikbrücke, die Münchner Sicherheitskonferenz oder auch die Treffen der Trilateralen Kommission. Sie wurde von David Rockefeller gegründet und wird von ihm finanziert, sie widmet sich dem Verhältnis USA-Europa-Japan. Oder auch Henry Kissingers Council on Foreign Relations oder Joschka Fischers European Council on Foreign Relations, als dessen Hauptsponsor George Soros auftritt. Auch hier bestimmen private Veranstalter, wer eingeladen wird, welche Journalisten akkreditiert werden.
Alle diese Treffen, vor allem aber die zahlreichen privat finanzierten Thinktanks und Elite-Universitäten, hält Bernd Greiner für bedeutsamer als die Bilderberger:
"Wir schreiben im Moment hier am Institut an einer intellectual history of the cold war, also an einer Zusammenfassung der intellektuellen Impulse und wie das spezifische Denken der Zeit das Nachdenken über Gesellschaft verändert hat. In diesem Zusammenhang spielt Bilderberg überhaupt keine Rolle."
Für Greiner konstituieren sich in diesen Konferenzen nicht die Machtverhältnisse, vielmehr würden sie dort lediglich reflektiert.
"Und wie diese Machtverhältnisse zustande kommen, das ist ein gesellschaftlicher Aushandlungsprozess, das sind lange Prozesse, wo auch die Gegenseite mit ihren Gegenentwürfen gefragt ist und was sich in bestimmten Konstellationen nach der einen oder anderen Seite hin austariert."
Auch wenn Greiner zu Recht daran erinnert, dass die Reichen und Mächtigen nicht allein auf der Welt sind: Wer in diesen elitären Kreis eingeladen wird, darf von sich glauben, dazuzugehören. Er wird alles dafür tun, dass das so bleibt, wird sich korrumpieren lassen. Rudolf Stumberger zumindest behauptet:
"Dass praktisch zwischen die Welt der Wirtschaft und die Welt der Politik kein Blatt mehr passt. Also diese beiden Bereiche gehen zunehmend nahtlos ineinander über, wenn wir das an den Personen festmachen."
Und so kommt der Mediensoziologe zu diesem Ergebnis: Wir erleben derzeit, so sein Eindruck,
"Tendenzen der Re-Feudalisierung. Das heißt, dass neben den offiziellen Strukturen, neben den demokratischen Strukturen, dass die inoffiziellen Strukturen zunehmend wieder an Gewicht gewinnen. Und diese Eliten, diese selbst ernannten Eliten, die oben sitzen, die schotten sich zunehmend ab."
Die Geheimhaltung der Bilderberger gehört zum besonderen Flair ihrer Konferenzen. Doch sickert bei einer gut vernetzten und wachsenden Zahl kritischer Beobachter immer wieder etwas durch.
Als "privat" wurde auch ein Spargelessen im Kanzleramt bezeichnet. Die Kanzlerin hatte es im Frühjahr 2008 gegeben, Deutsche Bank-Chef Ackermann hatte einen runden Geburtstag. Zu Tisch saßen Vorstände und Aufsichtsräte großer deutscher Unternehmen, Stars aus dem Showgeschäft sowie Friede Springer und der "FAZ"-Herausgeber Frank Schirrmacher. Als die Angelegenheit herauskam, war die Aufregung groß.
Das Abendessen im Kanzleramt, das war Kleinkram im Vergleich zu den Bilderberg-Konferenzen. Über sie erfährt man allerdings nicht einmal die Speisefolge. Im letzten Jahr gab es Proteste gegen das Treffen in Griechenland, einige Medien berichteten und Gesine Lötzsch fragte die Bundesregierung, welche Mitglieder der Bundesregierung an Bilderberg-Konferenzen teilgenommen hätten. Plural: Konferenzen. Nicht nur die von 2009. Die Regierung weicht aus und antwortet nur, dass in Griechenland niemand dabei war. Gesine Lötzsch:
"Solche Konferenzen wie die Bilderberg-Konferenz beeinflussen ja sehr stark politische Entscheidungen. Wir reden gerne vom Primat der Politik, Frau Merkel sagte in einer ihrer letzten Reden, in der es um die Finanzkrise ging, wir müssen endlich das Primat der Politik wieder herstellen. Aber sie und ihre politischen Freunde haben dazu beigetragen, dass das Primat der Politik immer weiter zurückgedrängt werden konnte und sie haben einen aktiven Beitrag geleistet."
Zu den Teilnehmern der Bilderberg-Konferenzen aus Deutschland gehören, schaut man sich nur die Konferenzen seit dem Jahr 2000 an, neben den bereits genannten: unter anderen:
Top-Manager Gerhard Cromme, Axel-Springer-Vorstand Matthias Döpfner, Ex-Diplomat und Allianz-Lobbyist Wolfgang Ischinger, Zeit-Herausgeber Josef Joffe, Ministerpräsident Roland Koch, Auto-Lobbyist Matthias Wissmann. 2008, ein Jahr nach Guido Westerwelle, hat auch der damalige außenpolitische Sprecher der CDU/CSU und jetzige Staatsminister im Kanzleramt, Eckart von Klaeden, teilgenommen.
"Auf der Konferenz können Sie ungehindert und offen über aktuelle Probleme der Weltpolitik und -wirtschaft diskutieren. Daher ist die Tagung auch vertraulich und findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dies ist die Vereinbarung unter allen Teilnehmern, die ich nicht brechen werde."
So rechtfertigt er auf der Website "Abgeordnetenwatch.de" sein Schweigen über die Konferenz. Die Reisekosten zahlte aber der Bundestag. Denn:
"Meine Teilnahme ist kein Privatvergnügen."
Hans Jürgen Krysmanski: "Bilderberg, Davos, das sind so die Höhepunkte einer ständig ablaufenden Absprache, Verständigung, eines ständigen Arbeitens von Lobbyisten, von Seilschaften, usw., usw."
Hans-Jürgen Krysmanski ist Autor der Studien "Wem gehört die EU" und darüber, "wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen". Titel: "Hirten & Wölfe". Der Soziologe ordnet die Bilderberger in die übrigen Begegnungen der Reichen und Mächtigen ein:
"Und dieses ganze Netz ist natürlich sehr viel komplizierter als es manche Verschwörungstheoretiker meinen, die dann sagen: Bilderberg, das ist die Weltregierung, oder in Davos, da wird alles entschieden. Das ist völliger Unsinn. Das Wichtige und Interessante ist eben nur, dass diese informellen Netzwerke aus zwei Richtungen gesehen werden können. Sie können einerseits gesehen werden als etwas, was notwendig ist, was man aber transparent machen muss. Oder sie können gesehen werden als etwas, das nicht transparent gemacht werden muss, sondern das als eine Tür dient, hinter der dann auch heikle Entscheidungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefällt werden."
Krysmanski gehört zu den Anhängern der "Power Structure Research", einer sozialwissenschaftlichen Forschung, die den Blick von unten nach oben richtet. Über Hartz-IV-Empfänger, so sagt er, weiß man so ziemlich alles, dafür sorgen schon die Kontrolle der Ämter und eine begleitende Sozialforschung.
Über die Reichen und Mächtigen dagegen wisse man nahezu gar nichts. Dabei seiend diese es, so Krysmanski, die wirklich die Macht in den Händen halten:
"Und man sieht ja auch, mit welcher Frustration Frau Merkel oder seinerzeit Herr Steinbrück sich mit den Banken-Mächtigen messen. Macht hat auch etwas mit dieser Geld-Macht-Dimension zu tun und insofern können Politiker auch gar nicht die Ebene darüber, die Finanzeliten etwa, kontrollieren. Das hat Herr Tietmeyer ja schon vor einigen Jahren sehr deutlich gesagt, die Politiker machten sich gar keine Vorstellungen davon, wie sehr sie von den Finanzmärkten abhängig sind. Das hat er 1996 schon gesagt."
Liegt die Problematik der Bilderberg und anderer privater Konferenzen gar nicht darin, was dort womöglich beschlossen wird? Liegt sie darin, dass nicht transparent ist, wer die Regie führt? Dass Teilnehmer und Inhalte sich nicht einer öffentlichen Debatte stellen müssen? Dass sie auf diese Weise im Hintergrund und ohne Widerspruch einen Mainstream erzeugen, der dann als "alternativlos" gilt? Eines geben diese Konferenzen wohl mit Sicherheit vor: die Blickrichtung eines wesentlichen Teils der Politik - von oben nach unten.
Und wie ist es um die Blickrichtung der großen Medien bestellt? Einige von ihnen zählen auch zum erlauchten Kreis der Bilderberger. Nicht einmal 2005, als die Konferenz im bayrischen Rottach-Egern stattfand, war dies dem publizistischen Platzhirschen, der Süddeutschen Zeitung, eine Zeile wert. Neben Hubert Burda nehmen Springer-Vorstand Matthias Döpfner, Vertreter der Financial Times und anderer Zeitungs-Mogule an den Bilderberger Konferenzen teil.
"Alpha-Journalisten embedded", eingebettet und verstrickt also, so überschrieb Uwe Krüger deshalb vor drei Jahren einen der wenigen Berichte, die über die Bilderberger in Deutschland erschienen sind. Und zwar in der Medienzeitschrift Message. Er erinnert mit Blick auf die Konferenzen an einen journalistischen Grundsatz, den er in Gefahr sieht:
"Es gibt eine Grenze, die wird von dem alten Merksatz bestimmt: Überall dabei sein, ohne dazuzugehören. Bilderberg ist eine Geschichte, da muss man dazugehören, um rein zu kommen. Und da sehe ich die Gefahr, dass die Unabhängigkeit verloren geht, dass man sich verpflichtet, verheddert in Loyalitäten und Abhängigkeiten."
Der wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts für praktische Journalismusforschung in Leipzig arbeitet an einer Dissertation über den Elite-Journalismus und die Netzwerke, in denen er sich bewegt - weit über die Bilderberger hinaus. Er recherchiert, welche Chefredakteure oder Ressortchefs der wenigen meinungsbildenden Medien in welchen Organisationen tätig sind, welche Tagungen sie besuchen, auf welchen Podien sie die große Politik mit diskutieren. Als Ergebnis sieht er eine Art publizistisches Spinnennetz mit mehr oder weniger dicken Fäden und Knoten, die für einzelne Kontakte zwischen Politik, Lobby und Medien stehen.
"Wenn man diese Netzwerke näher analysiert, kommt man zum Beispiel zu dem Ergebnis, dass der Außenpolitik-Chef der Süddeutschen und der Außenpolitik-Chef der Frankfurter Allgemeinen, die ja konkurrierende Zeitungen sind, ein Netzwerk haben, die in großen Teilen übereinstimmend sind. Das ist schon erstaunlich und das mag auch Auswirkungen haben auf die Färbung von Berichterstattung, auf einen gewissen Gleichklang, auf einen Mainstream, der vielleicht entsteht, weil die Schlüsselpersonen mit denselben Politikern und Wirtschaftsleuten in Kontakt sind."
Das muss nicht heißen, dass es keine Widersprüche und Nuancen in den Berichten gibt. Die große Linien aber, der Sound, stimmt überein. Dafür, dass verantwortliche Redakteure der Wochenzeitung "Die Zeit" schon über viele Jahre eng mit den Bilderbergern verflochten sind und dennoch wie alle anderen teilnehmenden Journalisten nie auch nur eine Zeile über die Konferenzen berichten, dafür hat auch der Mediensoziologe Rudolf Stumberger kein Verständnis:
"Wenn auf diesen Treffen etwas Bedeutsames wirklich verhandelt wird, dann ist es ganz selbstverständlich die Pflicht des Journalisten, das irgendwie öffentlich zu machen. Das ist ja ganz klar. Wenn aber dort nichts Wichtiges verhandelt wird, wenn es da nur um allgemeines Gerede geht, dann ist natürlich die Frage: Warum gehe ich da als Journalist überhaupt hin? Und dann bleibt eigentlich nur die Schlussfolgerung: Es geht einfach um persönliche Eitelkeit. Und es gibt auch manche Journalisten, die möchten ganz gerne mitspielen im politischen Geschäft, die sehen sich also weniger als Berichterstatter und Chronisten, sondern die sehen sich als Player."
Auch wenn die Frankfurter Rundschau und der Spiegel in der Netzwerkanalyse Uwe Krügers eher am Rande stehen: Auch sie haben den investigativen Bericht über die Verflechtungen der Bilderberger, über diese internationale Form der "Privatisierung der Macht" noch nicht gedruckt. Die Verfilzung von Medien und Macht steht allerdings für den Soziologen Hans-Jürgen Krysmanski nicht im Zentrum seiner Kritik an den Bilderberg-Konferenzen. Für ihn bleibt es bedeutsamer,
"sich auf diejenigen zu konzentrieren, die diese Treffen ja letztlich anberaumen. Und das sind eben nicht Politiker, sondern das sind die Mächtigen aus der Wirtschaft, das sind die Mächtigen aus traditionellen Herrschaftskreisen, wie etwa aus dem Adel, gerade was die Bilderberger angeht, und die Politiker werden hinzugezogen."
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1195261/
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Betrachtet man das politische Weltgeschehen insgesamt, so scheint bei aller Betonung des säkularen Prinzips, also der Trennung von Staat und Religion, diese Trennung nicht sonderlich von Interesse zu sein. Wo sind die Vertreter derer, die keiner Religion angehören? Zwischen Vatikan, einer katholisch dominierten Bundesregierung, den evangelikalen Briten und Amerikanern, dem Islam und anderen radikaleren Sekten scheinen die Interessen der einfachen Menschen, die keiner Religion anhängen kein Gehör zu finden. Im täglichen, medial angeheizten Gezeter um Kämpfe zwischen den Religionen erhält man schnell den Eindruck, als gäbe es für die heranwachsenden Jugendlichen nur die Entscheidung für eine Religion.
Die freie Entscheidung keiner Glaubensgemeinschaft anzugehören und damit in keinem religiösen Konflikt gefangen zu sein soll offenbar nicht zur Wahl stehen. Dabei sind es gerade die aufgeklärten Humanisten, welche die Welt in eine friedfertige Zukunft führen können. Glaube ist Privatsache und sollte das öffentliche Tagesgeschehen in keiner Weise bestimmen und noch weniger den Alltag der Mitmenschen beeinträchtigen.
Derzeit befinden wir uns auf dem schnellsten Wege ins tiefe Mittelalter, wo der Kampf um Glaube wieder Leiden verursacht. Aber Leiden ist ja das Hauptanliegen der Christen.
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