Mittwoch, 12. Januar 2011
Energietreffen bei Merkel - Die Wirtschaft regiert
Es ist in der Tat ein ganz normales Gespräche, wenn sich hochrangige Vorsitzende aus der Wirtschaft mit der Kanzlerin treffen. Normal deshalb, weil die derzeitige Regierung allein die Interessen der Großkonzerne vertritt, wie sie es seit Regierungsantritt normalerweise tut.

Im folgenden ein Auszug aus dem Artikel
Merkel zu Energietreffen: Ganz normales Gespräch

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Vermutungen zurückgewiesen, dass bei einem Treffen im Kanzleramt Änderungen für die deutsche Ökoenergie-Förderung auf den Weg gebracht werden sollen. "Es ist ein ganz normales Gespräch", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin.
...

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Merkel-zu-Energietreffen-Ganz-normales-Gespraech-1006603

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren





Montag, 10. Januar 2011
Konservative gegen Bundeswehreinsatz in Afghanistan
Man muss kein linker Pazifist sein, um gegen den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zu sein. Auch wenn in den Medien permanent ein Bild vereinzelter, linker Kriegsgegner verbreitet wird, stößt der ständig verlängerte Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan auf eine breite Ablehnung.
Dass auch Konservative unter den Einsatzgegnern sind wird nur allzu oft verschwiegen. Dabei sind es vor allem die Konservativen die es verbittert, wenn ihre Wehr, die der Landesverteidigung dienen sollte im Dienste des Großkapitals zur Rohstoffsicherung missbraucht wird.
Jedem anständigen Deutschen sollte bewusst sein was es heißt, für sein Vaterland zu sterben oder für Geld zu sterben.
Vor allem Jenen, die den Wehrdienst geleistet haben sollte der feine Unterschied den Schlaf nehmen.
Statt ständig zu streiten sollten, allein in diesem Punkt alle von Links bis Rechts dem monotonen Gebet der Kanzlerin folgen "GEMEINSAM" auf die Straße gehen und diesem abscheulichen Einsatz ein Ende bereiten.
temenja

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren





Japan fördert Atomenergie in Saudi Arabien
Warum das Königreich Saudi Arabien noch mehr Reaktoren bauen darf - die Republik Iran aber nicht - ist für mich unverständlich.


Japan und Saudi Arabien wollen bei Kernenergie zusammenarbeiten

EMFIS.COM - Tokio/Riad 10.01.2011 Die Staaten Japan und Saudi Arabien haben am Samstag eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Förderung von Kernkraftprojekten unterzeichnet. Das Abkommen wurde bei einem Treffen zwischen Japans Handelsminister Akihiro Ohata und dem Chef von Saudi Arabiens Energiebehörde Hashin bin Abdullah Yamani in Riad, der Hauptstadt des Wüstenstaats, unterzeichnet.
Saudi Arabien plant in den kommenden Jahren die Errichtung von mehreren Nuklearreaktoren im Land. Man will damit dem schnell anwachsenden Energieverbrauch, aufgrund des Bevölkerungswachstums, begegnen und zudem Ölvorkommen bewahren. Japan hofft, dass seine Industrie durch das neue Abkommen einige der lukrativen Aufträge für sich gewinnen kann.
Japan soll zudem im Rahmen des Vertrags Saudi Arabien bei der Schulung im Nuklearsektor behilflich sein, um die Kerntechniker des Landes auf internationalen Stand zu bringen.
Ebenfalls am Samstag unterzeichneten Ohata und der Saudi Arabische Wirtschafts- und Planungsminister Khalid Al-Gosaibi eine Übereinkunft zur Verstärkung der Kooperation in der Nuklearforschung und der Entwicklung und des Ausbaus alternativer Energien.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Japan-und-Saudi-Arabien-wollen-bei-Kernenergie-zusammenarbeiten-1002653

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren





Amoklauf - Gabrielle Giffords - Jared Loughner
Während man in den deutschen Medien von einem verwirrten Amokläufer spricht, werden die örtlichen Zeitungen etwas konkreter. Wie weniger bekannt, ist die Abgeordnete der Demokraten, Gabrielle Giffords, Vertreterin eines reformierten Judaismus. Aus einem Zitat im Artikel von Chana Ya'ar geht hervor, dass ihr Großvater Sohn eines litauischen Rabbiners gewesen sei.
Zudem lässt sie sich zu der Äußerung hinreißen, dass sie immer eine starke Unterstützerin von Israel sein wird.
"I will always be a strong supporter of Israel.”

Ob diese Ansichten ihre Meinung und ihr Handeln wirklich beeinflusst haben, oder ob es vielmehr Wunschdenken des Autors war lässt sich schwer sagen, allerdings könnten diesen Umstände das Puzzle zum Amoklauf von Jared Loughner vervollständigen.

http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/141607

http://en.wikipedia.org/wiki/Gabrielle_Giffords

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren





Freitag, 7. Januar 2011
Gesine Lötzsch am Pranger
Nach monatelangem Schweigen über die Linkspartei wurde die ARD wieder genötigt einen negativen Bericht zur Linken zu senden.
Mit "Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in der Regierung."
wurde ein Satz aus einem Aufsatz zitiert, welcher als Grundlage für eine Diskussion mit Vertretern radikaler Ansichten auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz dienen soll.

Im Gegensatz zu vielen anderen Berufspolitikern scheut Gesine Lötzsch die Auseinandersetzung nicht. Sie geht auf andere Meinungen ein und versucht Kompromisse, für einen gemeinsamen, gesellschaftsfähigen Konsens zu finden.
Aber in den Medien steht nun nach Thilo Sarrazins preussisch-konservativen Auffassungen auch der von den Neoliberalen gefürchtete demokratische Sozialismus am Pranger.

Zur gleichen Zeit schelten die selben Meinungsmacher Ungarn, weil es dieser medialen Hetze Einhalt gebieten will.

Für all Jene, welche die Aussage von Gesine Lötzsch in der jungen Welt im Zusammenhang nachlesen wollen steht der Link weiter unten. Hier ein kurzer weiterer Auszug aus dem Aufsatz von Gesine Lötzsch.

..."Wir wollen einerseits die sozialen Probleme lösen, indem wir die ökologischen Fragen angehen. Dazu gehören der Übergang zu einer dezentralen Energieproduktion und -versorgung, weitgehende Verlagerung der Transporte auf die Schiene und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs bis hin zu entgeltfreien Angeboten. Wir wollen eine schnelle energetische Sanierung des Wohnungs- und Gebäudebestandes, um in den nächsten Jahrzehnten weitgehend CO2-neutrale Städte zu schaffen. Und wir wollen andererseits die ökologischen Fragen lösen, indem wir die sozialen Fragen angehen: Gute Arbeit und gutes Leben stehen dabei im Mittelpunkt, Mindestlöhne, soziale Sicherheit, Ausbau qualifizierter Dienstleistungen gerade auch im öffentlichen Bereich (Bildung, Gesundheit, Pflege, Kultur) – den wichtigsten Beschäftigungsmotoren der Zukunft und die Basis einer modernen Volkswirtschaft. Dazu müssen wir es erreichen, daß Umverteilung von oben nach unten und von privaten zu öffentlichen Haushalten mit diesem sozialökologischen Umbau verbunden wird und umgekehrt. Auf dieser Basis wird auch eine wirkliche Friedens- und solidarische Entwicklungspolitik möglich"...

http://www.jungewelt.de/2011/01-03/001.php

http://www.tagesschau.de/inland/linksparteiloetzsch100.html

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren





Donnerstag, 6. Januar 2011
Das Heer der Arbeitslosen - eine neue Schicht
Fast jeder hat bei dem Wort arbeitslos das von den Massenmedien geprägte Bild eines rauchenden, ungepflegten Säufers vor den Augen. Aber einen erheblichen Teil der Arbeitslosen stellen mittlerweile Jugendliche, ehemalige Azubis, Studierte oder erfahrene Arbeiter und Angestellte.
Während die Übrigen, die noch Arbeit haben doppelt soviel arbeiten und sich für das hart verdiente Geld nervlich aufreiben, ohne Zeit zum Leben zu haben bildet sich das Heer der Arbeitslosen weiter. 8 Stunden ohne Arbeit heißt 8 Stunden Lesen, Kommunizieren oder Nachdenken.
Praktisch Jeder von Ihnen hat eine Wohnung, ein Telefon und Internet. Während den Arbeitenden kaum noch Zeit bleibt sich um zuschauen oder gar weiterzubilden steht den Arbeitslosen die Welt offen. Sie haben zeit und Wissen für gesellschaftliches und politisches Engagement. Aber vor allem hatten sie Zeit das Spiel der herrschenden Klasse zu durchschauen. Außerhalb des Systems, fernab des Massenkonsums konnten sie feststellen, wie das zerfallende System funktioniert und wer es lenkt. Aber vor allem wissen die Arbeitslosen, von wem das System lebt - von den Arbeitern.
temenja

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren





Freitag, 24. Dezember 2010
Palestine: Yet People Celebrate (Christmas 2010)
http://www.youtube.com/watch?v=n0wpyhHFOTg&feature=player_embedded

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren





Donnerstag, 23. Dezember 2010
Warum zahlt der Staat an die Kirche?
Trotz Kirchensteuer erhält die Kirche auch noch vom Staat jedes Jahr ca. 500 Mio. Euro vom Staat. Bereits in der Weimarer Republik versuchten Staatsvertreter eine abschließende Einigung mit der Kirche zu erzielen, aber bis heute ist noch keine Einigung erzielt worden.
Einzig Herr Karsten Schneider von der SPD versucht einen erneuten Anlauf, um eine abschließende Einigung zu finden. Bis dahin werden weiterhin Steuergelder von allen an die Kirche gezahlt.

http://www.mdr.de/mdr-info/8021519.html

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren





Montag, 20. Dezember 2010
Wahlsieger Lukaschenko
Voller Neid blicken die europäischen Regierungen nach Weißrussland. Vor allem die italienische Regierung, welche sich im halbjährlichen Rhythmus im Dauerwahlkampf befindet und damit faktischen Stillstand provoziert, blickt neidvoll auf Lukaschenko, der seit 16 Jahren regieren darf und sein Land trotz aller Schwierigkeiten dabei nach vorne bringt.

Die deutschen Medien berichten, dass die Opposition in Weißrussland unter anderem gegen die Dominanz Lukaschenkos in den staatlich kontrollierten Medien protestiert. Die selben Proteste hätte ich mir in Deutschland gewünscht, als unsere staatlich kontrollierten Medien den vierten Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten ausblendeten. Aber der wurde ja nicht einmal vom Volk gewählt, im Gegensatz zu Weißrussland.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren





Donnerstag, 16. Dezember 2010
Norwegens König vergibt Preis für chinesischen Demokraten?
Wenn ein Königshaus den Friedensnobelpreis an einen Chinesen verleiht, der in China als Staatsfeind bezeichnet wird, weil er sich für Demokratie, ein Mehrparteiensystem einsetzt, dann sollten alle Skeptiker hellhörig werden.

Dass das chinesische System schlecht sei, hören wir jeden Tag, warum es schlechter, als unsere angebliche Demokratie sei sagt dagegen Niemand.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733687,00.html

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren