Donnerstag, 9. Februar 2012
„Egypt reloaded“ - alles nur ein Spiel
Eines muss hier mal in aller Deutlichkeit gesagt werden. Es ist immer schwer sich meist am Ende einer Arbeit einen passenden Titel für diese auszudenken.
Aber wie, um alles in der Welt kann man die geplante "Revolution" in Ägypten - und sei es nur in einer politischen Ausstellung - mit "Egypt reloaded" bezeichnen.
Nur ein Schwachkopf kann für die Unruhen, mit sovielen Toten und Verletzten leichtfertig einen, für Videospiele üblichen Begriff verwenden. Manch einer fühlt sich vieleicht sogar an Matrix Reloaded erinnert.
Bleibt nur zu hoffen, dass diese - vom Auswärtigen Amt mitfinanzierte - Ausstellung wenigstens im Ansatz die passive Rolle der europäischen Fernsehzuschauer und das aktive Mitmischen ihrer gewählten Volksvertreter beleuchtet.
Aber selbst dann bleibt der Titel eine Frechheit.

„Egypt reloaded“: Ein großes Panorama der Fotografen Bernd und Angelica Kohlmeier holt den Tahrir-Platz nach Berlin.

http://www.tagesspiegel.de/kultur/politische-ausstellung-ikonen-des-aufstands/6191336.html

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Iran - nur Dumme teilen die Welt in Gut und Böse
Freie Meinung ist ein hohes Gut, dass es zu schützen gilt. Wenn das Recht auf freie Meinung verteidigt werden muss, ist es meist schon zu spät. Sollte das Recht auf freie Meinung jedoch wieder mit der Waffe verteidigt werden, muss man sich fragen, ob es das Wert ist.
Noch ist es in Deutschland nicht so weit, aber die heiß umstrittene Iran-Konferenz in Hamburg zeigt, wie heikel der Eiertanz um die richtige, politische Positionierung sein kann.

Eine umfangreiche Nachbetrachtung der Iran-Konfernenz bietet der Artikel von Sebastian Müller - Le Bohémien.net - und sei an dieser Stelle empfohlen.


Der Krieg und die Medien
Nachbetrachtungen zur umstrittenen Iran-Konferenz in Hamburg
Von Sebastian Müller
http://le-bohemien.net/2010/10/15/der-krieg-und-die-medien/

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Pro - Kontra Israel
Beim Streit um den richtigen Umgang mit dem Staat Israel und dessen politischer Führung erhitzen sich die Gemüter bekanntlich sehr schnell.
Schon bei der Definition des Staates als jüdischen Staat, säkularen Staat oder gar kein Staat fängt der Streit an. Dass die vermeintlichen Experten sich jedoch gegenseitig derart zwischen die Beine grätschen verwundert doch etwas.
Im folgenden Artikel kritisiert der ehemalige Wehrbeauftragte und derzeit Vorsitzende einer namentlich Deutsch Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, den bekannten Nahostexperten Prof. Dr. Udo Steinbach.
Wer hierbei recht hat soll jeder Leser für sich entscheiden. Allerdings macht dieser Artikel sehr deutlich, wie weit der Nahe Osten noch vom Frieden entfernt ist.


DIG-Präsident Robbe kritisiert die avisierte Rolle von Prof. Dr. Udo Steinbach im Zusammenhang mit der “2. Gaza-Flottille”

http://www.digberlin.de/13-03-2011-reinhold-robbe-kritisiert-die-vorgesehene-rolle-von-prof-dr-udo-steinbach-im-zusammenhang-mit-der-2-gaza-flottille/

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Griechenland - Einigung unter Vorbehalt
Nun scheint die finanzielle Einigung bezüglich der austehenden Rückzahlungen vorerst erfolgt zu sein. Dies schreiben zumindest die breiten Medien, um die Börsen zu beruhigen und vor allem, um die schlechte wirtschaftliche und politische Lage in den USA zu überspielen. Welche Ursachen und Folgen der Streit ums Geld noch haben wird, kann man in einem Artikel der neuen Rheinischen Zeitung lesen.

Unmut über Euro-Rettungspaket – Verlässt Deutschland die Währungsunion?

Das Undenkbare denken
Von Hans Georg
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=15140

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